Siebenschläfer - wie soll Dein Wetter die nächsten 7 Wochen sein

Am 27. Juni ist dem Kalender nach “Siebenschläfer”. Laut einer alten Bauernregel, soll sich um diesen Tag herum zeigen, wie das Wetter in den nächsten 7 Wochen sein wird. Früher hat das vermutlich ganz gut hingehauen, ob es heutzutage noch funktioniert, wer weiß?!

Ob das mit dem Wetter jetzt nun stimmt oder nicht ist für diesen Artikel nebensächlich, der Siebenschläfer als Natur-Phänomen für mich lediglich ein Aufhänger für ein paar Gedanken und Anregungen zum Thema Veränderung.

Egal zu welcher Zeit im Jahr Du diesen Artikel liest, kannst Du mal Folgendes probieren: Dein Wetter für die nächsten 7 Wochen selbst bestimmen.

Dein Wetter in den nächsten Wochen – also Deine grundlegende Einstellung und die Art und Weise Deiner Tätigkeiten, kannst Du selbst bestimmen – jedenfalls zu einem gewissen Grad

Damit meine ich, dass Du Dir überlegen und gegebenenfalls auch festlegen kannst, wie Deine nächsten 7 Wochen aussehen und von welcher Stimmung sie geprägt sein sollen?

Bis zu einem gewissen Grad hast Du das nämlich selbst in der Hand! (Manche behaupten auch, man hätte es ausschließlich selbst in der Hand… was meines Erachtens allerdings sehr viel Übung bedarf.)

Ich könnte auch schreiben: Welches Verhalten willst Du in den nächsten 7 Wochen trainieren?

Vielleicht möchtest Du schon seit Langem dies oder jenes anders / besser / entspannter / leichter / freudvoller / fokussierter / … setz hier ein, was immer für Dich passt… machen? Es hat sich für Dich aber bisher “noch keine Gelegenheit ergeben”?

Dann wäre der Siebenschläfer doch ein wunderbarer Anlass, damit zu starten. Und zwar nur für die nächsten 7 Wochen.

Dein Unterbewusstsein ist immer mit von der Partie – unterstützend oder auch hemmend bis verhindernd

Deinem Unterbewussten tust Du einen großen Gefallen, wenn Du ihm oder ihr 😉 signalisiert: Ich probiere jetzt mal was aus. Es muss nicht gleich auf Anhieb klappen und schon gar nicht muss ich es von nun an jeden Tag den Rest meines Lebens so machen.

Du probierst erst mal ein bisschen rum. Zwar meinst Du es schon ernst, aber halt nicht bitterernst und wenn es nicht klappen sollte, ist es auch nicht weiter schlimm… Ein Testlauf eben! Mehr nicht.

Du beginnst eine neue Verhaltensweise zu trainieren, ohne den versteckten Vorsatz dahinter, dass Du es “Dein Leben lang” so weiterführen wirst.

Worte wie “immer”, “ab sofort”, “zukünftig täglich” etc. tauchen also erst gar nicht auf.

Die können nämlich ganz schön erschreckend sein und durchaus verhindern, dass Du überhaupt anfängst mit der Veränderung. Solche Formulierungen klingen (vermutlich nicht nur in meinen Ohren) schnell nach “lebenslang” oder “für immer und ewig” (uuuhhhuu, eine gruselige Vorstellung, wie ich finde…).

Danach – also in 7 Wochen – kannst Du resümieren und ein erstes Fazit ziehen

Dafür kannst Du Dir beispielhaft folgende Fragen stellen und sie am besten schriftlich beantworten.

  • Wie lief es, generell?
  • Was lief gut? Was schlecht?
  • Wo waren für mich die besonderen Herausforderungen?
  • Hat es mir Spaß gemacht oder ist es eine einzige Qual gewesen?
  • Ging das Vorhaben vielleicht sogar komplett daneben oder war es ein Erfolg auf ganzer Linie?

Erst mit Deinen Antworten kannst Du wirklich beurteilen, ob Dein Vorhaben für Dich überhaupt funktioniert. Und wenn ja, unter welchen Bedingungen.

Daraus lassen sich sehr hilfreiche Rückschlüsse ziehen. Über Dich, über Dein Vorhaben, über die Art und Weise wie Du Dir etwas vornimmst, so dass es klappt oder leider auch daneben geht.

Mach erst einen Testlauf mit dem Du herausfindest, wie oder auch wann Du die Veränderung bewerkstelligst

Das Ganze ist sozusagen ein Testlauf für Dich. Du trainierst, strengst Dich also ein bisschen an, musst aber nicht alles von jetzt auf gleich anders machen.

Vor allem aber, findest Du auf diese Weise heraus, wie es für Dich womöglich am besten gelingt.

Das ist Gold wert, denn es erspart Dir viel Mühen und Frust. Diese entstehen automatisch, wenn Du es auf eine für Dich unpassende Weise versuchst, nur weil diese als das “Non-plus-Ultra” von anderen angepriesen wird.

Dein Notizbuch wird zu Deinem treuen und hilfreichen Begleiter

Um zu einem aussagekräftigen Ergebnis für Dich zu kommen, musst Du allerdings eine weitere Aufgabe auf Dich nehmen: regelmäßig und aussagekräftig Tagebuch schreiben. Damit Du auch wirklich etwas auszuwerten hast.

Meinst Du nicht auch, dass die paar Minuten Tagebuch-Eintrag es wert sein könnten?

Es bringt Dir ja auch viel: Dich selbst besser kennenlernen, um Dir Dein Leben zu erleichtern und vor allem, um Dein Leben schrittweise so zu verändern wie Du es Dir vorstellst?

Ich denke der Aufwand ist gerechtfertigt!

Wie soll Dein Wetter in den nächsten 7 Wochen aussehen?
Du hast es selbst in der Hand – jedenfalls zum Teil 😉
Deine Dagmar Ruth


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Als Frau Börd  bin ich auch im Internet unterwegs!

Gut Ding braucht Weile. Meine podcast- & Pinterest-Nester (-Kanäle) baue ich gerade erst... :-)

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