Ist 2020 ein verlorenes Jahr?

Ist 2020 ein verlorenes Jahr?

Letztens las ich in unserer lokalen Tageszeitung einen Artikel über einen deutschen Marathonläufer. Der Artikel hatte den Titel: „Ein verlorenes Jahr“.
Darin wurde beschrieben, wie dieser Sportler das Jahr einschätzt, nämlich als für ihn verloren, da er keine Wettkämpfe bestreiten kann.

Interessant dachte ich, das scheint also alles bzw. das Wichtigste zu sein, was für ihn zählt. Gleichzeitig erinnerte ich mich an das was die aktuelle weltbeste Skilangläuferin Therese Johaug immer wieder antwortet, wenn sie in Interviews gefragt wird, warum sie so überragend gut ist: „Ich liebe es zu trainieren!“. Das scheint das zu sein, was für sie zählt.

Ich finde es spannend zu beobachten, wie unterschiedlich Menschen an doch ähnliche Dinge herangehen.

Für beide Sportarten – erst recht auf Weltniveau  – muss man / frau unendlich viel trainieren. Für die eine (Therese) steht ganz offensichtlich genau dies im Vordergrund, was dann zu ihren überragenden sportlichen Leitungen und ihrem großen Erfolg beiträgt. Für den anderen scheint dies eher weniger zu zählen, da steht das Ergebnis, das am Ende dabei raus kommt im Vordergrund.

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Erst mit Altem abschließen, dann mit Neuem beginnen!

Erst mit Altem abschließen, dann mit Neuem beginnen.

Zur kalendarischen Jahreswende wird viel darüber gesprochen und dazu aufgefordert, das alte Jahr abzuschließen. Warum das eine sehr wichtige Aufgabe ist, erläutere ich Dir im Video weiter unten.

Aber zuerst ein Unternehmergeist-Hinweis: Mach es nicht nur zur Jahreswende! Der Wechsel vom Dezember des einen Jahres zum Januar des nächsten Jahres ist vielleicht ein ganz guter Aufhänger und eine automatisch wiederkehrende Erinnerung.

Aus meiner Sicht sollte dieses künstlich gesetzte Datum für Dich allerdings kein Grund sein, Dich nur dann bzw. nur einmal im Jahr damit zu beschäftigen, Altes abzuschließen. Aus meiner Sicht solltest Du es regelmäßig tun.

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Erfolg beginnt im Kopf! Aber reicht das?

Bestimmt hast Du das selbst auch schon erlebt: Das, worauf Du Deine Aufmerksamkeit lenkst, worüber Du nachdenkst, davon kommt mehr gezielt in Dein Gehirn. Von der Natur ist das bewusst so eingerichtet, denn es spart Ressourcen. Sinnvoll, oder?

Beispiele dafür gibt es genug: Eine Frau, die schwanger werden möchte, sieht überall nur noch schwangere Frauen. Jemand, der sich ein neues Auto kaufen will (und dabei einen bestimmten Typ im Kopf hat) sieht plötzlich überall nur noch diese Autos.

„Häufig funktioniert unsere Kopfsteuerung wie das Zentralkomitee eines totalitären Staates, der nur solche Informationen durchsickern lässt, die ihn konsolidieren.“ – Christiane Singer

"Häufig funktioniert unsere Kopfsteuerung wie das Zentralkomitee eines totalitären Staates, der nur solche Informationen durchsickern lässt, die ihn konsolidieren.“ – Christiane Singer Klick um zu Tweeten

Fokussierung schützt vor Reizüberflutung

Wie gesagt, das macht (meistens) auch Sinn, denn so lässt unser Gehirn, ohne dass wir es bewusst steuern müssen, hauptsächlich die für uns aktuell sinnvollen und wichtigen Informationen durch. Alles andere wird ausgeblendet, was gut ist, da wir sonst mit der Reizüberflutung gar nicht klar kommen würden.

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