Endlich Feierabend, schnell die Tasche gepackt, mein Bus fährt in fünf Minuten. Ich muss mich beeilen, will ihn auf keinen Fall verpassen. Unsere Sekretärin ist bereits nicht mehr in ihrem Büro. An den anderen Zimmern laufe ich lautlos vorbei, bloß keine schlafenden Hunde wecken. Im Treppenhaus dann ein schneller Blick zur Seite, hoch zu seinem Büro. Die Rückenlehne seines Drehstuhls ist mir zugewandt. Mein Chef sitzt hinter seinem
In unserer Kindheit ist alles von einer magischen Herrlichkeit geprägt. Es gibt Elfen, den Weihnachtsmann und das Christkind, weiße Kaninchen, die aus einem schwarzen Hut gezaubert werden oder die Zahnfee, die unsere Wünsche erfüllt. Als Kinder glauben wir, dass alles möglich ist. Leider hält dieser Glaube an Magie nicht unser ganzes Leben an. Wenn wir erwachsen werden, meinen wir, nicht mehr an diese Magie glauben zu können (oder
Lebe jeden Tag, als wäre es Dein erster!Ja genau, Du hast richtig gelesen! Dein erster nicht Dein letzter Tag. Sprüche, Tipps und Aufforderungen jeden Tag so zu leben, als wäre es Dein letzter, gibt es zuhauf. Zum einen brauche ich deshalb nicht auch noch darüber zu schreiben. Zum anderen konnte ich mit diesem Spruch noch nie sonderlich viel anfangen. Im Gegenteil. Er erschreckt mich und macht mich handlungsunfähig.
Jeder Mensch hat persönliche Grenzen, seien es seelische, mentale, psychische oder körperliche. Sie zu erkennen und entsprechend damit umzugehen ist nicht nur schlau, es ist auch gesundheitsförderlich. Heutzutage ist es allerdings modern und angesagt, die eigenen Grenzen zu überwinden, sie auszuweiten oder vielleicht sogar zu sprengen. Ist es nicht mehr OK, persönliche Grenzen zu haben? Für mich klingt bei der Aufforderung, die eigenen Grenzen zu überwinden und sich
Hast Du schon mal über ein Morgen-Ritual nachgedacht? Auch wenn das heißt, morgens ein paar Minuten früher aufzustehen, um langsam, ruhig und genussvoll in den Tag zu starten? Diese ungestörte und wertvolle Ich-Zeit am frühen Morgen nur für Dich selbst, mit oder ohne Ritual, zu genießen? Es gibt Menschen, die sind ausgesprochene Nachteulen und diese Vorstellung schreckt sie komplett ab. Sie können sich fast nichts Schlimmeres vorstellen. Wenn
Fast hätte ich diesen Blogartikel mit dem Satz “I have a dream” begonnen. Doch sofort merkte ich: “Nee, das mach ich nicht. Ist nicht mein Stil, nur um Aufmerksamkeit zu erregen.” Ich wollte das wohl bekannteste Zitat eines der größten Persönlichkeiten der Weltgeschichte nicht für meine Zwecke nutzen. Auch wollte ich meinen Traum nicht mit seinem gleich setzen. Denn auch wenn mein Traum für mich sehr wichtig und
Gedanklich oder emotional in immer wieder die gleiche Falle tappen … Auch wenn Du Dir eigentlich fest vorgenommen hast, es anders, besser oder gleich gar nicht mehr so zu machen. Ärgere Dich nicht, so was kommt häufig vor und ist menschlich. Die amerikanische Sängern Portia Nelson brachte in ihrer „Autobiographie in 5 Schritten“ in poetischen Worten treffend und einfühlsam auf den Punkt, wie es vielen von uns geht. Und
Wer kennt ihn nicht, den Mythos vom Feuervogel “Phönix”, der am Ende seines Lebenszyklusses verbrennt, um aus seiner eigenen Asche wieder neu und strahlend aufzuerstehen. Die Redewendung “Wie Phönix aus der Asche” gibt es schon seit Jahrhunderten, wenn nicht seit Jahrtausenden, denn bereits in der ägyptischen Mythologie gab es einen entsprechenden Sonnengott. Sich vorzustellen, wie neu geboren ein neues Leben oder einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen, noch mal
Du hast sicherlich Wünsche, Pläne oder konkrete Vorhaben für die Du viel, wenn nicht alles tust, um sie zu verwirklichen. Dennoch kommt es vor, dass Deine Träume platzen und Du Dir nicht das erfüllen kannst, was Du Dir sehnlichst wünschst. So schmerzhaft und hart das ist, es gehört – genau wie Erfolg auf der anderen Seite – zur Vielfalt des Leben dazu, auch wenn darüber wenig bis gar
Wann ist genug, genug? Fragst Du Dich das manchmal? Wann habe ich endlich genug von diesem oder jenem getan? Wann genug gesagt, geliebt, gelesen, gehört ge….was auch immer? Wir leben in einer schnellen und sehr fordernden, vielfach auf Perfektion ausgerichteten Welt. Einer Welt, die Vieles, manchmal alles von uns fordert und in der genau das zunehmend glorifiziert wurde und wird. In einer Welt, in der nur „höher, schneller,