Wer soll Dich für Dein Angebot bezahlen? Definiere Deine Zielgruppe, beschreibe Deinen Wunschkunden!

Zielgruppe definieren Wunschkunden beschreiben

Die möglichst genaue Zielgruppenanalyse ist eine der wichtigsten strategischen Aufgaben in Deinem Business!

Warum? Ohne zahlende Kunden kein Umsatz. Ohne Umsatz und vor allem ohne Gewinn hast Du ein schönes Hobby, aber keine Selbstständigkeit, von der Du gut leben kannst.

Klingt logisch und selbstverständlich?

Das auszuführen ist aber gar nicht so einfach, denn häufig werden beim Definieren der Zielgruppe folgende Fehler gemacht:

  • Es wird rein mit dem Kopf an die Sache herangegangen. Die eigenen Bedürfnisse werden zu wenig berücksichtigt.
  • Es wird zu einseitig von den eigenen Vorstellungen und Vorlieben ausgegangen. Der Kunde wird zu wenig strategisch analysiert.
  • Es wird eine möglichst große Kundengruppe anvisiert. Dabei wird in Kauf genommen, gegen eigene Werte und Einstellungen handeln zu müssen, um es allen recht machen zu können.

Nur wenn Du alle Bereiche – Kopf, Herz und Bauch – berücksichtigst und in Deine Ergebnisse einfließen lässt, wird ein rundes Gesamtkonzept daraus, mit dem Du gut arbeiten kannst.

Und mit dem Dein Business richtig gut gelingen kann.

Widme Dich immer wieder Deiner Zielgruppen-Analyse: Wer ist Dein Wunschkunde?

Bestimmt hast Du Dich schon mal mit der Analyse Deiner Kunden beschäftigt.

Überarbeite Deine Ergebnisse, die Du bisher gefunden hast, immer wieder. Höre nie damit auf, Dein Zielkunden-Profil zu schärfen und dadurch immer besser zu machen. Das ist ein Prozess.

Jedes Mal, wenn Du Deine Notizen überarbeitest, wirst Du Deine Kunden besser kennenlernen und damit auch immer gezielter und effektiver ansprechen können. Dein Marketing wird immer erfolgreicher und lohnenswerter.

Wenn Du Dich dieser Aufgabe noch nicht gezielt gewidmet hast, dann fange jetzt damit an!

Beginne mit der Kopfarbeit: Wen sprichst Du rational an?

Rein vom Kopf her und rational gedacht? Wer sind Deine idealen Kunden? Oder sollen sie sein?

Wer braucht Deine Hilfe am dringendsten? Wer bezahlt Dich gerne angemessen für Deine Arbeit?

Welcher Gruppe lassen sich Deine Kunden zuordnen? Was haben sie faktisch gemeinsam?

Um das zu beschreiben sind vor allem demografische Kriterien hilfreich: Alter, Geschlecht, Beruf, Einkommen, Bildungsstand, Familienstand, Kinder, Wohnort, Interessen, Lebenssituation, politische Einstellung, Lebenssichtweise, Auftreten, Lebensstil, etc.

Wenn es sich bei Deinen Kunden um Firmen oder Auftraggeber handelt, kannst Du folgende Stichpunkte in Deine Beschreibung mit aufnehmen: Branche, Organisationsform (Unternehmen, Verein, Verband, etc.), Organisations-Kultur, Region, etc.

Für diesen Teil kannst Du auch gut eine Internetrecherche betreiben. Schau Dich bei anderen um, welche Kundengruppen sie ansprechen. Welche Kundengruppen begegnen Dir immer wieder, z.B. wenn Du Dich in sozialen Netzwerken bewegst. Was erscheint Dir vielversprechend?

Beachte hier vor allem folgendes: Wie sind sie Geld gegenüber eingestellt? Wofür geben sie Geld aus? Sind sie überhaupt bereit Geld auszugeben? In etwas (Deine Arbeit) zu investieren?

Kunden sind nur dann gute Kunden für Dich, wenn sie auch bereit sind bzw. die Möglichkeit haben, Dich für Deine Leistungen oder Produkte zu bezahlen.

Was sagt Dein Herz? Mit wem möchtest Du am liebsten zusammen arbeiten?

Im nächsten Schritt gehst Du zurück zu Dir und fragst Dich ganz ehrlich, wen Du am liebsten magst! Zu welchen Personen fühlst Du Dich hingezogen? Wem möchtest Du am liebsten helfen? Mit wem arbeitest Du am liebsten zusammen?

Und umgekehrt? Wer mag Dich besonders gern? Wer empfiehlt Dich gerne weiter?

Sollte es Dir schwer fallen die Fragen zu beantworten, kann es helfen, die Sache anders herum anzufangen: Mit wem willst Du nicht zusammen arbeiten? Wer sind nicht Deine Kunden? usw.

Wenn Du schon Kunden hast, dann kannst Du diese genauer daraufhin analysieren. Welche Zusammenarbeit bringt Dir am meisten Spaß, Energie, Freude oder auch das Gefühl von Wertschätzung und Dankbarkeit? Wer erzielt mit Deiner Hilfe die besten Ergebnisse?

Du kannst das gut bildlich auf einer Skala von wenig bis ganz viel (oder auch Null bis Zehn) eintragen.

Wichtig dabei: Sei ehrlich zu Dir!

Du musst Dich nicht dafür rechtfertigen, wie Du die Dinge einschätzt! Deine Antworten sieht keiner. Es geht um Dich und darum, dass Dein Business Dir gelingt. Was und wie Du entscheidest und fühlst ist nur Deine Sache. Alle Deine Antworten sind berechtigt und relevant.

Dich für Antworten zu entscheiden ist ganz wichtig. Denn nur, wenn Du wirklich gerne mit Deinen Kunden zusammen arbeitest, wirst Du auch dauerhaft Lust und Energie haben das zu tun. Nur dann wirst Du Dich auf Eure Zusammenarbeit freuen und ihr gerne entgegensehen. Und wirst bereit sein, vieles für Deine Kunden zu ermöglichen und zu erschaffen.

Alles andere sind nur schlechte Kompromisse, die Du auf Dauer nicht (gesund) durchhalten wirst.

Befrag Deinen Bauch: Wie möchtest Du die Beziehung zu Deinen Kunden gestalten?

Mit dem Kopf bist Du strategisch an die Sache ran gegangen. Dein Herz hat Dir gesagt, für wen es schlägt, also wen Du liebend gern als Kunden haben möchtest. Nun lass Deine Intuition und Deine Gefühle zu Wort kommen.

Was ist Dir in der Zusammenarbeit mit Deinen Kunden wichtig? Auf was legst Du wert? Was sind Deine Werte, die Du gerne verwirklicht haben möchtest?

Wie ist die Art und Weise, wie Du mit Deinen Kunden umgehst? Wie ist die Art und Weise, wie Deine Kunden mit Dir umgehen (sollen)? Wie möchtest Du von Deinen Kunden wahrgenommen werden?

Wer wird Deine Hilfe am meisten zu schätzen wissen? Wer versteht von sich aus, dass die Arbeit mit Dir wichtig und gewinnbringend ist?

Denk an diesem dritten Punkt daran: Der Kopf ist jetzt nicht gefragt. Im Idealfall ist er ausgeschaltet. Hier geht es ums Hineinfühlen, darum, was Dir Dein Bauch sagt.

Beantworte diese Fragen in Ruhe und mit ausreichend Zeit. Das geht nicht eben mal nebenher am Schreibtisch. Zieh Dich dafür zurück. Suche Dir Raum und Zeit, um Deine innere Stimme zu Dir durchdringen zu lassen und um sie hören zu können. Sie ist meist nicht so „laut“, daher musst Du sie bewusst zu Dir einladen.

Verbinde Kopf, Herz und Bauch und mache Deins daraus! Pass alles an Deine Persönlichkeit an.

Wenn Du alle drei Punkte – Kopf, Herz & Bauch – durchgegangen bist, dann fasse sie zusammen bzw. stimme sie aufeinander ab. Stimme sie vor allem auf Dich ab. Blende möglichst das aus, was von außen an Dich herangetragen wird. Mach Deins daraus!

Was hast Du mit dem Kopf herausgefunden und wie passt das zu den Menschen, die Du liebst? Was sagt Dir Dein Bauch dazu? Passt das zusammen? Ist das stimmig?

Wenn nicht, wo stimmt es nicht, wo ist das Gesamtbild noch nicht rund?

Prozess Zielgruppen-Analyse nach Kleeblatt-System: Solo-Business mit Kopf, herz & BauchVermutlich musst Du ein paar Mal die einzelnen Punkte wiederholen. Du bewegst Dich also spiralförmig im Kreis immer enger auf Deinen Wunschkunden zu.

Wenn Du Antworten von Deinem Bauch hast, beginne das mit der Ratio wieder neu zu überdenken und zu verfeinern. Und starte so den Prozess von neuem.

Das musst Du jetzt nicht täglich wiederholen bis Dir schwindelig wird…. 😉 Oft ist es gut etwas Abstand zwischen den einzelnen Runden und auch den einzelnen Phasen zu lassen. So kann alles noch besser sacken und klarer werden.

Erinnere Dich aber immer mal wieder daran, den Prozess neu zu starten und zu überarbeiten.

Falls Du mein Kleeblatt-System noch nicht kennst, findest Du in diesem Artikel ein erläuterndes Video: Solo-Business mit Kopf, Herz und Bauch und was das mit leckerem Kuchen zu tun hat!?

Entwickle aus Deinen Erkenntnissen einen Kunden-Avatar.

Nach jeder Runde fasst Du Deine Ergebnisse in einem schriftlichen Bild Deines idealen Wunschkunden zusammen.

Du übst Dich damit darin, ein ganz klares Bild einer (!) Person vor Augen zu haben. Du wirst immer besser darin, diese Person so umfangreich und ausführlich wie möglich beschreiben zu können. Gib Deinem Traumkunden einen Namen. Stell sie/ihn Dir bildlich vor.

Versetz Dich dazu in sie hinein.

  • Wie sieht ihr/sein (Arbeits-)Alltag aus?
  • Wie ihr/sein Innenleben?
  • Was mag sie/er gerne, was nicht so sehr?
  • Was bringt sie/ihn zum Lachen? Worüber freut sie/er sich?
  • Wie sieht sie/er aus? Welche Kleidung trägt sie/er?
  • Wie redet sie/er? Welche Umgangsformen (Verhalten / Sprache) pflegt sie/er?

Nimm Dir einen schönen Stift und ein Blatt Papier und lass Deinen Gedanken freien Lauf. Beschreibe Deinen Wunschkunden möglichst farbenfroh und detailliert.

Lade Dir dazu gleich das Arbeitsblatt „Zielkunden-Definition & Wunschkunden-Beschreibung“ herunter! Damit kannst Du schrittweise und strukturiert vorgehen.

Viel Spaß dabei!

Tu was, dann tut sich was!
Deine Dagmar


Dagmar Ruth Vogel - Unternehmergeist staerken - useletter abonnierenMöchtest Du weitere Tipps & Anregungen, wie Du Deinen Unternehmergeist stärkst und Deine Projekte entschieden umsetzt!?
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