Gut geplant ist halb erreicht!

Diese Info-Seite hilft Solo-Selbstständigen & Freiberuflern, ihr Business durchdacht & flexibel zu planen! Mit motivierenden Zielen und umsetzbaren Vorhaben.

Ich sehe Planung positiv und weiß, dass sie Möglichkeiten eröffnet, will aber weder missionieren, noch Dich überzeugen. Du kannst Dich umfassend informieren. Ich will Dir gute Gründe liefern, warum es sinnvoll ist, bis zu einem gewissen Grad Dein Business im Voraus zu planen. Andere und vielleicht neue Sichtweisen sollen Dir helfen, entscheiden zu können, ob und wie Du zukünftig Deine Aktionen planst. Gerne will ich Dir aufzeigen, dass Du mit dem Motto „So viel wie nötig und so wenig wie möglich.“ schon sehr weit kommst und Dir die Arbeit enorm erleichterst, vor allem aber Deine Business-Entwicklung zielgerichtet gestaltest.

Diese Themen-Seite wird von mir kontinuierlich überarbeitet und ergänzt. Schau' daher doch immer mal wieder vorbei, ob Du etwas Neues oder Passendes für Dich findest!


Warum eigentlich der ganze Aufwand mit der Planung?

Plaene machen ist immer sinnvoll

Warum es sinnvoll ist, Pläne schon allein um des Planens Willen zu machen.
Wissenschaftlich untermauertes Hauptargument: Ein ausformulierter Plan (und wenn er noch so kurz und knapp ist) lässt die Chancen einer tatsächlichen Zielerreichung deutlich ansteigen. Studien belegen dies: 71% der Teilnehmer, die einen Plan für ihre Zielerreichung geschrieben haben, haben ihr Ziel tatsächlich erreicht. Im Gegensatz zu nur 32% der Teilnehmer, die keinen Plan gemacht haben.

"Je planmäßiger die Menschen vorgehen, desto wirksamer trifft sie der Zufall." - Friedrich Dürrenmatt , schweizer Schriftsteller (1921 - 1990)

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Rückschau und Analyse sind eine der ersten und wichtigsten Schritte für eine gelingende Planung. Viele Pläne scheitern daran, dass der – zugegebenermaßen etwas aufwändige – Schritt der Rückschau und Analyse übersprungen wird.
Warum er sich dennoch lohnt, beschreibe ich Dir ausführlich in diesem Artikel.
Um ihn zu lesen brauchst Du ein bisschen Zeit (der liest sich nicht mal eben nebenbei) und am besten auch gleich Stift und Papier für Deine Notizen.
Ich nenne Dir 7 Vorteile, 5 konkrete Tipps, 8 gute Gründe und 13 hilfreiche Fragen für eine regelmäßige Reflexion Deines Tuns.


In der Guten Morgen Gazette von blueprints lese ich die die Ergebnisse der Umfrage: „Was sind deine Zeitfresser?“

Neben den "modernen Klassikern“ wie „Smartphone, Social Media, Internet, Fernsehen, podcasts und eMail“ wurden auch einige Gründe genannt, die ich grob in den Bereich „Selbst-Führung“ einordne: Unangenehmes aufschieben, mangelnde Konzentration, nicht „nein“ sagen können, Perfektionismus, Unordnung, alles selber tun.
Daran kannst Du arbeiten! Diese Dinge zukünftig nicht mehr oder besser zu tun, kannst Du trainieren. Einige davon, indem Du Zeit in Deine Planung investiert. Indem Du z.B. Zeiten reservierst, in denen Du Ordnung schaffst oder Du besonders fit bist, um die unangenehmen Dinge zu erledigen.

Einige Antworten deuten außerdem darauf hin, dass Dir eine gute Planung einiges an Zeit spart:

  • Aufgaben nicht zu Ende zu führen: Hat in meinen Augen (auch) was mit Planung zu tun, denn häufig ist gar nicht genau klar, was überhaupt durchgeführt werden soll und noch viel häufiger: wann? (Eifriger Aktionismus ist übrigens weitaus häufiger vertreten als man glaubt…)
  • Planloses arbeiten: Dies bedarf, denke ich, keines weiteren Kommentars ;-)
  • Planlose Meetings, Treffen und Besprechungen: Ohne Worte ;-)

Wenn Du Dir also die Zeit nicht mehr von etwas oder jemandem „wegfressen“ lassen willst, lohnt es sich durchaus, etwas Zeit in Deine Planung zu investieren. Darum der ganze Aufwand :-)


Ein paar Artikel, in denen Du erfährst, warum Planung wichtig ist. :-)

Einen ausführlichen Artikel mit einigen hilfreichen Tipps, warum Planung wichtig ist, findest Du bei akademie.de. Die dahinterstehende Denkweise finde ich recht pragmatisch und daher hilfreich: „Ziel der Planung ist es nicht, alles zu schaffen, sondern die wichtigsten Punkte zu erledigen.“

Mit dem Titel des Artikels kann ich nichts anfangen, mit den meisten Inhalten dagegen schon. Gleich zu Beginn werden zwei häufig genannte Einwände gegen das Planen entschärft (Planung ist zu zeitaufwendig und schränkt die Spontaneität ein. / Planung ist insgesamt sinnlos, da sich aufgestellte Pläne doch nicht verwirklichen lassen, weil die Zukunft nicht vorhersehbar ist.). Danach werden einige Vorteile von Planung schön übersichtlich dargestellt. Das gefällt mir als Planungs-Liebhaberin natürlich :-)

Gut finde ich den Tipp, sich jeden Morgen in einer „stillen Stunde“ Zeit für die anstehenden Aufgaben des Tages zu nehmen. Das fokussiert!

Nicht so gut finde ich die Auflistung der „Planung verschiedener Zeitabschnitte“. Inhaltlich ist daran nicht viel auszusetzen. Die Reihenfolge - beginnend bei der Tagesplanung und endend bei der Jahresplanung - suggeriert aber eine Vorgehensweise in dieser Reihenfolge. Und das klappt nicht! Es funktioniert nur umgekehrt, also vom Großen (Jahr bzw. mehrere Jahre) zum Feinen (Tagesaufgaben). Wenn Du also die Reihenfolge umdrehst oder diesen Abschnitt von unten nach oben liest, kannst Du daraus einige wertvolle Tipps und Anleitungen für Dich gewinnen.

Insgesamt ist der Artikel – wie fast alles, was zum Thema Planen im Netz zu finden ist – allerdings recht kopflastig. Mir persönlich fehlen die Herz- und Bauch-Komponenten. Denn Intuitionen und vor allem Gefühl sollte bei der Planung Deines Business unbedingt eine Rolle spielen.

Dieser Artikel „Warum ist Planen überhaupt wichtig?“ bezieht das, was mir beim links genannten ein bisschen fehlt (Herz & Bauch) schon mehr mit ein (auch wenn er optisch recht „trocken“ daher kommt). Meiner Meinung nach beginnt eine gute Planung immer mit einer schönen Vision Deines Business. Das ist auch in diesem Artikel der erste Schritt auf dessen Grundlage sich alles Weitere entwickelt. Die entsprechende Hilfestellung lautet. „Beginne vom Ende her zu denken / planen“!

Ebenfalls erwähnt wird dort das Phänomen der Unter- bzw. Überschätzung, das ich in meinem Artikel ausführlich beschrieben habe. Es hilft ungemein, diese Angewohnheit Deines Geistes in Deine Planung mit einzubeziehen.

Wenn Du bei Deinen Vorhaben in der (im Artikel beschriebenen) Reihenfolge vorgehst, hast Du schon viel gewonnen: Vision und damit Ziele finden und formulieren --> Zielerreichung planen --> Vorhaben umsetzen.


Zur Abwechslung hier was zum hören: Ein schönes und sehr informatives Audio (9:21 Min): „Warum Planung oft nicht angenehm und trotzdem wichtig ist.“ gesprochen von Andrea Windolph in ihrem „Projekte leicht gemacht“ – podcast.

Kurzbeschreibung von der Seite: Planung liegt nicht Jedem, und ist doch essentiell für einen erfolgreichen Projektabschluss. Und doch wird Planung häufig vernachlässigt und im schlimmsten Fall gar nicht durchgeführt. Erfahre in dieser Podcast-Folge, warum so viele Menschen so ungern planen, welche drei Irrtümer es im Zusammenhang mit Planung gibt – und warum Du am Ende trotzdem planen solltest.“

Hier findest Du eine kurze und auf den Punkt gebrachte Übersicht, ob planen überhaupt sinnvoll ist. Der Text erläutert, woran Pläne scheitern. Was im Umkehrschuss klar macht, was es zu beachten gibt, damit eine Planung ihren Sinn erfüllt. Besonders gut gefällt mir die Betonung von „Flexibilität“, denn Zitat: „Die meisten Pläne scheitern nicht deshalb, weil der Plan an sich schlecht gewesen wäre. Sie scheitern vielmehr daran, dass wir glauben, dass ein einmal gefasster Plan nicht geändert werden sollte.“

Hier noch ein „Schmankerl“ ;-) wenn Du jetzt genug von der grauen Theorie des Planens hast und ein bisschen Unterhaltung und Erheiterung möchtest. Vergnüg Dich mit diesem wirklich lustigen (finde ich zumindest) Artikel zum Thema „Warum Männer nicht planen.“ Achtung: Keine ernsthaften Tipps, nur Unterhaltung :-D
Viel Freude!


Kein Bock auf Planung? Hier ein paar Motivations-Hilfen!

Klicke dazu jeweils auf die Überschrift in Großbuchstaben.

  • Planung BeFreit

  • der innerer kritiker verstummt

  • Du musst kein planungs-genie sein!

Planung befreit :-D

Häufig wird argumentiert, Planung würde einengen. Ich sage: Planung befreit! Wenn Du weißt was Du zu tun hast, weißt Du auch, ob Du es getan hast… ;-)
Statt 12 Stunden am Tag irgendwas angestrengt vor Dich hin zu arbeiten, wähle das aus, was Dich weiterbringt, mach davon 3 Dinge, danach hast Du frei.


Ziele definieren, festlegen, erreichen

"Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen." - Johann Wolfgang von Goethe

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Große statt realistische Ziele stecken? Oder von Mal zu Mal schauen, was möglich und erstrebenswert ist?

Über die „richtige Größe“ von Zielen gibt es durchaus unterschiedliche (Experten-)Meinungen. Und auch unterschiedliche Vorlieben. Die einen sagen „möglichst groß“, das spornt mich an und motiviert mich. Andere (so wie ich) sagen: herausfordernd und angepasst! Vermutlich gibt es auch noch einiges dazwischen.

Welche Größe Deine selbstgesteckten Ziele idealerweise haben sollten, hängt stark von Deinem Persönlichkeitstyp ab. Was immer gleich sein sollte ist die Art und Weise, wie Du Deine Ziele erreichst: Schritt für Schritt.

Einige gute Argumente für „kleine Schritte“ gibt meine Kollegin Monika Birkner in ihrem Artikel „Große Ziele erreicht man in kleinen Schritten“. Inklusive einer kommentierten Übersicht über die „Methodik“ der kleinen Schritte (mit Buchtipps).

Meine Ansicht, dass Deine Vision groß und Deine Ziele stufenweise angepasst sein sollten, findest Du in meinem Artikel: „Was passiert, wenn Du Dir große Ziele setzt, die Du (noch) nicht erreichen kannst!“

Ich beziehe mich darin auf Psychologen wie Maja Storch, die folgendes herausgefunden habe: Wenn Du Dir unrealistische hohe Ziele setzt, wirst Du unweigerlich viele Misserfolge ernten. Das frustriert, demotiviert und führt mit der Zeit dazu, dass Du Dir immer weniger zutraust und dass Du immer weniger daran glaubst, Deine selbstgesteckten Ziele auch erreichen zu können.

Was passiert, wenn Du Dir große Ziele setzt, die Du (noch) nicht erreichen kannst

Mit einem Mythos aufräumen: Angeblich erreicht man Ziele allein mit Willenskraft.

Angeblich erreicht man Ziele mit der entsprechenden Willenskraft. Das ist Quatsch! Es kommt darauf an, wie Du Deine Ziele formulierst.

An fehlender Willenskraft liegt es nämlich nicht. Das wird uns zwar gerne weisgemacht, stimmt so aber nicht. Bestimmt hast Du das auch schon des Öfteren gehört: „Du musst es Dir nur fest genug vornehmen und Dich genügend anstrengen. Dann schaffst Du das schon!“

Doch was, wenn Du Dein gestecktes Ziel dennoch nicht erreichst? Es ist fatal zu glauben, Willenskraft allein würde ausreichen. Dieser Glaube demoralisiert und frustriert Dich auf Dauer. Denn im Umkehrschluss gibt es ja nur einen Grund, warum es nicht geklappt hat: Dein eigenes Versagen.

Du kannst aber auch netter und freundlicher mit Dir umgehen… ;-) Wie Du stattdessen schlauer an die Sache ran gehst, erläutere ich Dir in dem Artikel „Warum Du bei Deinen Zielen auf die richtige Formulierung achten musst“. Und schlage Dir konkrete Techniken vor, wie Du Deine Ziele mit großer Aussicht auf eine erfolgreiche Realisierung formulierst.

Ziele erreichbar formulieren

"Jedes Ziel, das kein klares „Ja“ bei der „Will-ich-das-wirklich?"-Frage bekommt, landet früher oder später auf dem Ziele-Friedhof, da Dir bei der Umsetzung die Energie ausgeht." - Dagmar Ruth Vogel

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Mit einem Mythos aufräumen: Hinsetzen und in kurzer Zeit Deine Ziele definieren.

Ich lese es immer wieder: Setz Dich, nimm Dir etwas Zeit, dann finde und formuliere Deine Ziele. Meist wird dabei eine oder mehrere Methoden vorgestellt, mit denen Du das (angeblich) sicher und unkompliziert machen kannst.

Ich habe es ausprobiert, gebracht hat es mir nichts. Die so „gefundenen“ Ziele habe ich meist nicht erreicht. Stattdessen haben sie als unerledigte „Ziel-Leichen“ mich und meine ToDo-Listen belastet.

Mittlerweile weiß ich, woran das liegt: Ich habe mir nicht genug Zeit gegeben, meine Ziele zu finden. Denn es ist oft gar nicht so leicht an meine wirklichen Ziele (Wünsche) heranzukommen, sie zu erkennen, um sie dann aufschreiben zu können.

Bevor (!) Du also Deine Ziele aufschreiben kann, musst Du Dich damit beschäftigen die wirklich wichtigen und für Dich bedeutenden zu finden. Und das kann auch mal eine Zeitlang dauern.

Einen guten Artikel mit verschiedenen Übungen, um genau dies zu machen, hat Ralf Senftleben von „Zeit zu leben“ geschrieben: "Ziele finden: Wie finde ich heraus, was ich wirklich will?"

Ergänzt werden die Tipps zu Zielfindung auch durch Methoden zur Entscheidungs- bzw. Selbst-Findung und Hinweisen, welche Hindernisse Dir bei Deiner Wunscherfüllung im Weg stehen können. Der Artikel ist zwar eher fürs Privatleben geschrieben, Du kannst die Tipps aber auch wunderbar  auf Dein Business anwenden.

Richtig gut finde ich, dass er dazu auffordert sich alle verschiedenen Lebensbereiche anzuschauen. Für uns als Selbstständige oder Freiberufler macht es keinen Sinn das strikt voneinander zu trennen, zu vieles vermischt sich automatisch. Eine meiner Lieblingsübungen, die ich schon unzählige Mal gemacht habe, beschreibt er ausführlich mit anschaulichen Beispielen: Die „Dein idealer Tag“-Übung!


Einen hilfreichen Anleitungsartikel hat die „Guten Morgen Gazette“ geschrieben: "Darum sollten Ihre Ziele stets auf Ihren (wahren!) Bedürfnissen gründen." Auch hier wird klar: Um Ziele mit der Aussicht auf Erfolg festzulegen, braucht es eine gewisse Vorarbeit, die auch eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt.

Zitat aus dem Artikel: „Wenn wir Wünsche hegen, Ziele suchen und anstreben, sollten wir uns darüber im Klaren sein, was uns hinter einem Wunsch antreibt. Wir sollten unsere Bedürfnisse kennen und auf ihnen aufbauen. Wer seine wahren Motive nicht kennt, läuft eventuell in die Irre. Das kostet viel Zeit und Energie, die wir lieber anders investieren sollten. [auf der anderen Seite] Je mehr eigene Begeisterung ein Ziel hervorruft, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit für das Dranbleiben am Ziel und damit für Ihren Erfolg.


tools & Techniken

Nicht Du musst Dich der Methode anpassen, die Methode muss zu Dir passen!

Es gibt ziemlich viele Techniken & tools, wenn es um das Thema „Planung“ und auch „Umsetzung des Geplanten“ geht. Das finde ich gut, denn wie in der Überschrift schon geschrieben: „Nicht Du musst Dich der Methode anpassen. Die Methode muss zu Dir passen!“ Das halte ich für sehr wichtig.

Ein Beispiel: Es gibt die Methode „getting things done“ von David Allen (auf Deutsch: „Wie ich die Dinge geregelt kriege“). Vielfach wird diese Methode hoch gelobt und angepriesen (fast als „Nonplusultra“). Sogenannte „GTDler“ schwören auf diese Methode auch wenn es wohl keine Studien zur Wirksamkeit gibt. Kritiker von Allens System stören sich dagegen vor allem an der Komplexität und fehlenden Individualität (dies ist auch meine Meinung, auch wenn ich mich zugegebener Maßen – vermutlich aufgrund der hohen Komplexität – noch nicht ganz durch das entsprechende Buch gekämpft habe). Wenn Du mehr über den Sinn und Nicht-ganz-so-viel-Sinn verschiedenster Techniken vor allem aber über die bestmögliche Passung zur Persönlichkeit lesen willst, empfehle ich Dir diesen durchaus unterhaltsamen Artikel.


Warum es sehr schlau sein kann, „nicht so schlaue“ Ziele zu benennen.

Hast Du Dich schon mal mit der Methodik der S.M.A.R.T.en Ziele beschäftigt?
Bist Du schon mal daran verzweifelt, Deine Ziele so zurechtzubiegen, dass sie in dieses Schema passen?
Dann solltest Du unbedingt diesen wunderbaren Artikel meiner Kollegin Ulrike Bergmann lesen, in dem sie genau beschreibt, warum sie smarte Ziele für Blödsinn hält.

(Falls Du Dich fragst, von was ich hier schreibe: Die fünf Buchstaben der S.M.A.R.T.-Methode stehen für die Punkte Spezifisch – Messbar – Attraktiv – Realistisch – Terminiert, zusammengenommen das englische Wort „smart“ für „schlau“ oder auch „geschickt“.)

Wichtige Anmerkung: Sowohl mein Kommentar, als auch Ulrikes Blogartikel zielen ;-) nicht darauf ab, dass Du Dir gleich gar keine Ziele mehr stecken sollst. Es geht darum, auch „so alteingesessene“ Methodikern kritisch zu betrachten und Dich zu fragen: Passt das für mich? Hilft es mir weiter? Hilft mir vielleicht ein Teil davon weiter? Kann ich den Teil, der mich eventuell blockiert, auslassen oder durch etwas Eigenes ergänzen?


ToDo-Listen – pro und contra

Eigentlich wollte ich eine Liste mit Artikeln zusammenstellen, die Argumente für und gegen das Schreiben von „ToDo-Listen“ (TDLs) beleuchten. Ich kenne nämlich Leute, für die sind besagte TDLs eher ein Hinderungsgrund, als dass sie ihnen helfen.

Allerdings: Obwohl der Suchbegriff „ToDo-Listen“ über 29 Millionen Treffer ergab, fand ich kaum Artikel, die nicht das „positive“ – „must have“ – „warum Du unbedingt machen solltest...“ – etc. beschreiben. Daher habe ich auf die Darstellung der pro-Seite verzichtet. Das kannst Du ganz einfach selbst „er-googeln“.

Die wenigen guten Artikel, die eine andere Sicht auf das Schreiben von ToDo-Listen werfen (und die ich gefunden habe), habe ich hier aufgelistet, wobei ich nicht alle 29 Mio Treffer durchsucht habe… ;-)

7 Gründe warum ToDo-Listen schlecht funktionieren: Gibt gute Tipps um mögliche Mechanismen zu erkennen, warum TDLs bei Dir nicht funktionieren und schlägt am Ende eine Alternative vor. Was mir bei „Projekte leicht gemacht“ gut gefällt, ist ihre Einstellung [Zitat]: „Wie bei allen Selbstmanagement-Methoden gilt: Keine passt für jeden, und letztendlich musst du deinen eigenen Weg finden.“

To-Do-Liste? Vergiss es! Mein Tipp: unbedingt lesen, denn der Artikel ist auch sehr unterhaltsam geschrieben. Was mir bei Cordula Nussbaum gut gefällt: Sie hat Ahnung von Psychologie und kann den Blick auf unterschiedliche Persönlichkeitstypen werfen, d.h. sie beleuchtet das Thema mit dem Wissen um die Individualität der Menschen.

Have-Done statt To-Do - Welche Liste mir das Leben wirklich leichter macht Schön zu lesender Artikel, warum „have-done“-Listen im Gegensatz zu TDL motivieren (auch für nicht Mütter, für die der Blog hauptsächlich geschrieben ist).

Mein eigener Beitrag zu diesem Thema: Versuchs doch mal mit einer „Not-to-Do“Liste. Schon die Griechen und Römer wussten: „Man kann nicht sagen, was uns Erfolg beschert. Man kann nur sagen, was Erfolg verhindert oder zerstört.“

was steht auf Deiner not-to-do-Liste

„deadlines“ – Willst Du bei Zielerreichung tot umfallen?!

Also bei diesem Begriff zucke selbst ich heftig zusammen. Ich will doch nicht tot umfallen, wenn ich mein Ziel erreicht habe…. Oder sonst eine schlechte Erfahrung machen.

Daher rate ich eher davon ab, die eigene Planung mit sogenannten „deadlines“ zu versehen, da sich auch die deutschen Übersetzungen wie Frist, Stichtag, Fälligkeitsdatum, etc. nicht viel besser anhören. Das baut ungemein Druck auf und viel wichtiger: Macht so gar keinen Spaß! (Anmerkung: Ich rede hier von selbstgesteckten Zielen und nicht von extern gesetzten Fristen, die es einzuhalten gilt.)

Ich fände einen Begriff wie „Feier-Linie“, „Fest-Datum“ oder auch „Jubel-Tag“ viel schöner! Denn darum geht es: Bis zu einem gewissen Zeitpunkt etwas erreicht zu haben über das ich mich dann sehr freuen kann. :-)

Mein Tipp: Finde Deinen eigenen Umgang mit der Zeitplanung. Finde heraus, was für Dich wirklich hilfreich ist. Wenn Du „deadlines“ brauchst, um in die Puschen zu kommen, dann setze sie. Wenn sie Dich unnötig unter Druck setzen, plane Zeiträume ein oder such Dir einen anderen passenden Weg.

Mein eigenes Beispiel: Mal abgesehen von der „Namensgebung“ habe ich für mich herausgefunden, dass mich Fristen stressen. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die an „Aufschieberitis“ leiden. Ich brauche also auch kein Druckmittel. Was erledigt werden muss, wird erledigt (dann, wann es für mich am besten passt). Wenn ich Dinge erreichen will, nehme ich mir einen bestimmten Zeitraum vor, vor allem dann, wenn es für mich Neuland ist. Das nimmt für mich Druck raus und ich komme zügig voran. Eine „deadline“ im Nacken zu haben blockiert mich dagegen und ich tue mir schwer.

Dieser „Trick“ kann marginal klingen, macht für mich aber den ganzen Unterschied. Warum erläutert dieser hilfreiche Artikel „Wie Deadlines unsere Arbeit beeinflussen“. Vielleicht findest Du Dich auch darin wieder?!

Ein weiterer Haken an der „deadline“-Sache scheint der zu sein, dass darüber vergessen wird, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Das beschreibt jedenfalls dieser Artikel über eine psychologische Studie: "Deadlines halten uns von wichtigeren Aufgaben ab". Die Forscherin wird darin wie folgt zitiert: "Wer ohnehin schon unter Zeitdruck steht, ist stark auf Fristen fixiert – und deshalb anfälliger dafür, das Ziel aus den Augen zu verlieren."

Möchtest Du das mit den „deadlines“ ausprobieren? In seinem Artikel „Wie Sie Fristen setzen, damit sie Ihnen wirklich etwas nützen“ beschreibt Ivan Blatter 5 Fehler, die Du vermeiden solltest, wenn Du Dir Deine eigenen Fristen selbst setzt.


Aus der Praxis für die Praxis (Audios UNTERNEHMERGEIST-Impulse)

Deine Planung haut zeitlich nicht hin, weil alles länger dauert?! Dies kannst Du tun!

Wochenplanung haut zeitlich nicht hin - dies kannst Du tun

Zuerst: Mach Dir klar, dass ein Plan „nicht in Stein gemeißelt ist“. Er darf und sollte angepasst und optimiert werden. Dann: Investier Zeit in die Qualität Deines Planes (planen – aufschreiben – analysieren - Ergebnisse in neuen Plan einfließen lassen) und wiederhole diese 4 Schritte.

Den einzig allein richtigen Zeitpunkt für Deine Business- Planung gibt es nicht!

den richtigen Planungs-Zeitpunkt gibt es nicht

Wie häufig Du planen solltest kommt auf verschiedenste Dinge und Deine individuelle Situation in Deinem Business an. Ebenso, wann Du am besten planst. Im Audio erläutere ich Dir, was du Dich fragen solltest (statt zu fragen, wann Du planen sollst).

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Finde heraus, was Dich in Deinem Business ausmacht, welches Deine ganz speziellen Stärken sind und was für Dich in Deinem Business das Richtige ist!

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