19 Ideen für Dein Selbstmanagement – 7 Vorteile, 4 konkrete Tipps und 8 gute Gründe für eine regelmäßige Reflexion Deiner Vorhaben

19 Ideen für Dein Selbstmanagement

Ein regelmäßiger Rückblick auf das was Du bisher unternommen hast, um dahin zu gelangen, wo Du hin willst, ist die Basis für eine erfolgreiche Umsetzung. Planung und Rückschau gehen Hand in Hand. Sie sind wie Dick & Doof, Pünktchen & Anton, Hanni & Nanni, Tim & Struppi. Das eine geht ohne das andere gar nicht. Es braucht immer beides.

Egal welche Ziele Du Dir setzt und welche ToDos auf Deiner Liste stehen, ohne zurück zu blicken und das Bisherige auszuwerten sind Deine Überlegungen nur die Hälfte wert!

Lässt Du das, was Du bisher getan hast außer acht, verläuft das, was Du planst ins Leere, Deine Aktivitäten verpuffen, Deine Energie wird für die falschen Dinge aufgebraucht. Stattdessen steigen Stress, Druck und Anstrengung. Das muss nicht sein.

Welche Vorteile es Dir bringt, Deinen Rückblick regelmäßig auszuwerten!

#1 – Du weißt, ob Du noch auf dem richtigen Weg bist.

Wenn Du immer mal wieder innehältst und zurück schaust, siehst Du genau, ob Du noch auf Deinem Weg bist. Ohne Auswertung fällt Dir womöglich gar nicht auf, dass Du Dich auf dem falschen Weg befindest. Erst recht nicht, wenn Du diesen Weg (diesen Plan) volle Pulle läufst, mit allem was Du hast. Gerade dann passiert es schnell, dass Du gar nicht merkst, ob Du in die falsche Richtung läufst oder sprichwörtlich in der falschen Spur bist. Immer wieder anhalten, durchschnaufen, genau hinsehen und analysieren verschafft Dir dagegen Klarheit.

#2 – Du weißt genau, wo Du momentan stehst, wie weit Du gekommen bist.

Vielleicht weißt Du zu 100% wo Du hin willst und hast eine klare Vision! Aber wenn Du nicht weißt, wo Du im Moment stehst – also was Dein jetziger Ausgangspunkt ist – kannst Du auch nicht den Weg bestimmen, wie aus Deiner Vision Realität werden soll. Für einen Weg (Deine Planung) braucht es immer einen Anfangs- und Endpunkt. Durch regelmäßiges Zurückblicken bestimmst Du, wo Du Dich zwischen Beginn und Zielerreichung befindest.

#3 – Du ermöglichst es Dir, Erfolge deutlich zu erkennen und sie auch gebührend zu feiern.

Betrachte, was Du geleistet hast und reflektiere, wie es dazu gekommen ist. So erkennst Du genau, ob Du das erreicht hast, was Du Dir vorgenommen hast. Oder wie viel davon.

#4 – Du kannst jederzeit Deine Ziele noch mal unter die Lupe nehmen.

Sind es wirklich Deine Ziele? Stimmen sie für Dich noch? Sind sie noch aktuell, erreicht oder vielleicht erst in absehbarer Zeit dran, so dass Du Dich jetzt noch gar nicht intensiv mit ihnen beschäftigen musst?

#5 – Du entdeckst Deine Fehler. Sie sind dafür da, um daraus zu lernen.

Fehler zu machen ist menschlich und gehört zum Wachstum dazu. Fehler zum wiederholten Male zu machen ist nicht nur ärgerlich, das ist auch schon ein bisschen dumm. Doch wie soll Dir das gelingen, wenn Du Dir nicht die Zeit nimmst, sie genau zu betrachten. Welche Fehler hast Du gemacht? Wie kam es dazu? Was lernst Du daraus? Wie willst Du diesen Fehler in Zukunft vermeiden oder kleiner halten?

#6 – Du weißt, wie Du Schritt für Schritt in Dein neues Leben hinein wächst.

Nichts muss man von Anfang an perfekt können, man erarbeitet es sich und lernt dazu. Was also hast Du in der letzten Zeit gelernt? Was kannst Du jetzt besser machen als Du es noch vor einiger Zeit gemacht hast? Wie hat sich Dein Wissen, Dein Verhalten, Dein Umgang mit bestimmten Dingen verändert. Durch Rückschau und Analyse des Vorher-Nachher-Zustandes findest Du das heraus. So merkst Du deutlich und siehst es schwarz auf weiß, wie Du vorangekommst.

#7 – Du sparst enorm viel Zeit.

Die Zeit, die Du für Rückschau und Analyse investierst, bekommst Du doppelt und dreifach zurück geschenkt. Denn Du weißt genau, was Du tun musst und was Du getrost sein lassen kannst. Deine gesamte Arbeit wird effektiver und effizienter. Du tust nicht nur mehr die Dinge richtig, vielmehr beginnst Du mehr und mehr die richtigen Dinge zu tun!

Für Rückschau und Reflexion gibt es nur einen richtigen Zeitpunkt: Jetzt!

Wenn Du noch nie intensiv zurückgeblickt und Deine geleisteten Aktivitäten reflektiert und analysiert hast, kann ich Dich beruhigen und Dir sagen: „Willkommen im Club! Die wenigsten machen es so!“.

Was aber nicht heißen soll, dass das gut ist. Es zeigt nur wie häufig dieses wichtige Thema unterschätzt wird.

Falls es auch bei Dir bisher zu kurz kam, ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt damit zu beginnen.

Irgendwann ist immer das erste Mal. Warum nicht gleich heute.

Damit Du das für Dich zukünftig ändern kannst, gebe ich Dir hier 5 Tipps, wie Du Deine Rückschau mit Spaß und Freude machst.

4 konkrete Tipps, wie Dir die Rückschau Vergnügen bereitet

Reserviere Dir Zeit und gönne sie Dir auch!

Um zurückzublicken braucht es Zeit, Ruhe und Abstand! Innehalten, reflektieren oder analysieren kann nicht nebenher gemacht werden. Du brauchst dafür einen klaren Kopf und gute Stimmung. Wer meint, das schnell mal ebenso erledigen zu können oder es einfach noch oben drauf zu packen, frustriert sich nur selbst.

Reserviere Dir für diese Arbeit Zeit. So wie Du einen Besprechungstermin in Deinen Kalender einträgst, trage Zeit für Deine Rückschau ein. Gönne Dir diese Zeit mit guten Gewissen. Stell Dich also innerlich darauf ein, Dir etwas Gutes zu tun.

Zelebriere das Ganze regelrecht und kümmere Dich angemessen um Dich und Dein Wohlergehen. So kannst Du alles mit Abstand betrachten! Mach diese Aufgabe am besten nicht in Deinem normalen Büro, wo Du eventuell sogar abgelenkt werden kannst. Sondern an einem schönen und gemütlichen Ort, an dem Du Dich wohlfühlst.

Sei neugierig auf Dich und entdecke Dich selbst!

Starte damit nachzudenken, zu prüfen und Neues zu überlegen. Mit einem ehrlichen Blick nach innen (in Dich) und nach außen (auf Dein Umfeld) und durch kritisches Hinterfragen dessen, was Du dort entdeckst.

Blicke auf Dein eigenes Verhalten und das der anderen um Dich herum, der durchlebten Situationen und Geschehnisse. Stelle fest, ob das was war Deinen Erwartungen entsprochen hat oder ob Du zukünftig etwas ändern willst.

Widme Dich regelmäßig Deiner Rückschau!

Es spielt keine Rolle, welcher Zeitpunkt im Jahr es gerade ist. Ob mitten im Monat oder zu Beginn eines Quartals. Im Frühling, Sommer oder Herbst. Kurz vor Deinem Urlaub oder danach. Die nächste Möglichkeit, die sich bietet ist Deine Chance. Ergreife sie!

Um mit der Rückschau zu beginnen und Deine nächsten Schritte zu planen, ist immer der richtige Zeitpunkt! Egal was Kalender oder Uhr sagen. Es geht am einfachsten, wenn Du klein anfängst, um Dich mit der Zeit langsam zu steigern. Das Zauberwort heißt: Kontinuität!

Die erste Hürde nehmen

Vielleicht erscheint Dir das sehr unrealistisch, bei allem was ansteht, getan werden und voran gebracht werden muss. Wann sollst Du Dir da noch Zeit nehmen, um zu reflektieren?

Gehen Dir diese oder ähnliche Gedanken durch den Kopf? Dann ist die erste Hürde, die es für Dich zu überwinden gilt, folgendes zu verstehen: Je weniger Zeit Du hast, umso wichtiger ist es, zu analysieren!

Klingt paradox!? Ist aber so! Je mehr Du von Deiner Arbeit getrieben und bestimmt wirst, desto wichtiger ist es, dass Du Dir bewusst machst, was Du eigentlich tust. Um bewusst Dinge sein lassen zu können, die Dich gar nicht weiter bringen.

Und jetzt bist Du dran: Dist ist Dein nächster konkreter Schritt

Am besten machst Du daher jetzt folgendes: Schlage Deinen Kalender auf und trage zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen zwei- bis dreistündigen Zeitraum ein, in dem Du Rückschau halten wirst. Mach das jetzt sofort!

Wann ist Dein Termin mit Dir selbst, an dem Du Deine Aktivitäten reflektierst?!

Hast Du den Termin eingetragen? Am besten überlegst Du Dir gleich jetzt 4 weitere Termine für das kommende Jahr. Trag auch diese in Deinen Kalender ein. Etwa alle drei Monate. Ruhig mehrere Tage, an denen Du immer mal ein bisschen daran arbeiten kannst. Vielleicht magst Du in der Zeit weg fahren. Oder sie Dir bewusst von Ablenkungen frei halten?

Schreckst Du davor zurück, Dir Deine Reflexions-Termine fest in Deinem Kalender zu notieren? Und dann sollen es auch gleich noch mehrere sein? Stimme Dich positiv auf diese Herausforderung ein, in dem Du Dir klar vor Augen führst, welche Vorteile es hat, Dich dieser Aufgabe regelmäßig zu widmen.

8 gute Gründe regelmäßig zu reflektieren

  1. Deine Ergebnisse werden immer besser, wenn Du sie zeitnah überprüfst, da Du alles besser überblicken kannst.
  2. Du kannst besser und leichter gegensteuern bzw. etwas korrigieren, wenn Du merkst, dass die Dinge aus dem Ruder laufen.
  3. Gebündelt durchgeführte Aufgaben – die man zeitnah erledigt – klappen besser und dauern in der Summe wesentlich kürzer als lang aufgeschobene Riesenberge an Arbeit.
  4. Ein kürzerer Zeitraum ist besser zu überblicken und damit auch zu planen. Was kann nicht alles in einem halben Jahr passieren? Vielleicht kommt eine unerwartet schöne Wendung und Dein ganzer Jahresplan ist damit hinfällig.
  5. Ein ganzes Jahr intensiv und durchdacht zu reflektieren, dauert viel länger als beispielsweise nur 3 Moante. Du müsstest Dir also dafür noch mehr Zeit frei schaufeln in der Du nicht Deinem Tagesgeschäft nachgehen kannst. Vermeide dieses ungute Gefühl hinterher zu hinken und mach kleinere Einheiten in kürzeren Etappen.
  6. Je häufiger Du Dich darin übst zu analysieren und zu reflektieren, desto besser und effektiver wirst Du. Wenn Du es vierteljährlich übst, bist Du (mehr als) viermal so schnell darin, es gut und sicher zu beherrschen, wie wenn Du es nur einmal im Jahr machst.
  7. Du motivierst Dich selbst! Weil Du Dir regelmäßig Deine Erfolge vor Augen führst. Weil Du häufiger darauf achtest, was Dir gut gelungen ist. Weil Du Dich immer wieder über etwas freuen kannst.
  8. Du spürst viel deutlicher, dass Du vorankommst. Die Entwicklungsschritte, die Du durch die Arbeit an Deinem Vorhaben machst, sind einzeln für sich genommen meist recht klein. So klein, dass Du sie gar nicht bemerkst. Dann stellt sich schnell das Gefühl ein, nicht vom Fleck zu kommen. Das zehrt an Deinen Kräften. Analysierst Du Deinen bisherigen Weg genau, entgehst Du dieser Demotivierungs-Falle leicht.

Übung macht den Meister!

Ich hoffe, ich konnte Dir hilfreiche Anregungen geben und vor allem Dich motivieren, der Rückschau und Analyse Deiner Vorhaben einen entsprechenden Platz einzuräumen. Wenn Du beim ersten Mal nicht auf alle Fragen eine Antwort findest, macht nichts! Versuch es beim nächsten Mal wieder und übe Dich darin. Es wird Dir von Mal zu Mal leichter fallen. Bleib auf jeden Fall dran!

Ich wünsche Dir viel Spaß und viel Freude bei Deiner Rückschau, Reflexion und Auswertung!

Deine Dagmar Ruth


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Als Frau Börd  bin ich auch im Internet unterwegs!

Gut Ding braucht Weile. Meine podcast- & Pinterest-Nester (-Kanäle) baue ich gerade erst... :-)

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