Lade Kunden durch Deine Angebote zu Dir ein!

Lade Kunden durch Deine Angebote zu Dir ein!Wir alle brauchen Kunden, damit wir von unserem Business gut leben können.

Und die wenigsten von uns mögen es, Kunden akquirieren zu müssen. Das ist unangenehm, fühlt sich nach „verkaufen“ an und hinterlässt den Beigeschmack, dass wir andere von unserem Angebot überzeugen müssen und ihnen etwas aufschwätzen wollen.

Doch das muss nicht sein.

Wenn Du Dein Angebot so gestaltest, dass die Kunden gerne zu Dir kommen, geht das auch anders.

Wie? Dafür möchte ich Dir in diesem Blogartikel eine Vorgehensweise vorschlagen.

Alles beginnt mal wieder im Kopf.

Nämlich damit, wie Du Deinen Kunden und dem, was Du ihnen anbietest, gegenüber eingestellt bist.

Du musst Deinen Kunden nicht von Deinem Angebot überzeugen

„Verkaufen“ im Sinne von „ich muss meinen Kunden überzeugen“ musst Du nämlich nur dann, wenn Du von der Wirkung und dem Sinn Deines Angebotes nicht wirklich überzeugt bist.

Solange Du ein unangenehmes Gefühl dabei hast, Dich und Deine Angebote vorzustellen und Dir das noch nicht so souverän und selbstsicher gelingt, wie Du es gerne hättest. Solange das der Fall ist, könnte es sein, dass Du mit dem falschen Mindset an die Sache ran gehst.

Wichtig ist, was Deine Lieblingskunden brauchen

Überlege Dir doch stattdessen, was Deine Kunden genau brauchen. Was sie sich wünschen und was ihre Bedürfnisse sind. Dafür musst Du vielleicht ein bisschen über das Offensichtliche hinwegdenken. Deinen Unternehmergeist etwas stärker wirken lassen.

Schau Dir Deine Lieblingskunden dafür doch mal genau an. Vielleicht befragst Du sie auch direkt oder holst Dir indirekt durch Marktrecherche, z.B. in sozialen Netzwerken oder Foren Infos über Deine Kunden. Wer Deine Lieblingskunden sind, dass solltest Du vorher festgelegt haben. Mein Blogartikel Wer soll Dich für Dein Angebot bezahlen? Definiere Deine Zielgruppe, beschreibe Deinen Wunschkunden! hilft Dir das herauszufinden.

Wenn Du also genau weißt, wen Du als Kunden haben möchtest, dann überleg Dir, welche Wünsche und Bedürfnisse Deine Kunden haben. Und wie Du ihnen diesbezüglich weiter helfen kannst.

Versuche Bedürfnisse zu stillen, statt Probleme zu lösen

Vielleicht hast Du in diesem Zusammenhang schon mal davon gehört, Du solltest herausfinden, welches Problem Du für sie lösen kannst. Diese Sprachregelung und Herangehensweise wird oft verwendet und empfohlen.

Ich finde das nicht ganz so günstig und erkläre Dir auch gerne warum.

Unser Körper und unsere Psyche sind eng miteinander verknüpft. Es ist heutzutage wissenschaftlich nachgewiesen, dass unsere Gefühle unsere Gedanken beeinflussen. Das ist Dir vielleicht auch schon bewusst geworden.

Andersherum ist das genauso der Fall: Unsere Gedanken beeinflussen unsere Gefühle.

Wenn Du jetzt an diese Aufgabe (herauszufinden, was Deine Kunden brauchen) mit den Gedanken herangehst, welches Problem sie denn haben, welche Stimmung stellt sich dann bei Dir ein? Welche Gefühle weckst Du in Dir?

Ich für meinen Teil kann sagen, dass das Wort „Problem“ bei mir nicht gerade positiv besetzt ist. Wenn ich „Problem“ denke, kommen alle möglichen eher negativ besetzten Assoziationen in mir hoch. Und es schränkt meine Gedanken ein, verkleinert den Bereich an den ich denken kann.

Noch stärker werden diese Gefühle, wenn ich Sätze wie: „Welche Sorgen und Nöte halten Dich nachts wach?“ oder „Was stresst Dich regelmäßig?“ denke oder gar ausspreche.

Mein Denken wird eingeschränkt und klein, ja fast ängstlich. Und das ist keine gute Situation, um über Lösungen und Alternativen nachzudenken und kreativ zu werden.

Sich auf Probleme zu fixieren, beeinflusst Dich und Deine Kunden negativ

Wenn wir uns auf Probleme fixieren, dann wird unser Denken, Fühlen und auch Handeln weitgehend negativ davon beeinflusst. Unsere negativen Gedanken führen fast automatisch zu niederziehenden Gefühlen.

Vielleicht geht es Dir ja auch so. Probiere es doch mal aus. Wie wirken diese Wörter und Sätze auf Dich? Und frag Dich, ob Du dann richtig gestimmt bist, um kreativ über Deine Angebot nachdenken zu können.

Darüber hinaus kannst Du Dir überlegen, wie diese Wörter und Sätze auf Deine potentiellen Kunden wirken, wenn Du sie zwecks Recherche an sie stellen würdest…. Wie werden sich ihre Gedanken und Gefühle entwickeln?

Meine Meinung: Sie werden sich und ihr Denken auf ihre Probleme und das Schwierige und Negative reduzieren.

Das kann sogar dazu führen, dass der oder die Befragte sich mit seinem / ihrem Problem identifiziert. Dass sie denken, ihr Problem wäre das, was sie ausmacht.

Finde heraus, was Deine Kunden – im Positiven – wirklich wollen

Die Sache ist aber die: Ein Mensch ist viel mehr als sein Problem. Er ist immer und unter allen Umständen mehr als sein Problem. Er geht nicht auf in seinem Problem.

Ich schlage daher folgendes Vorgehen vor.

Frag Dich und Deine Kunden:

  • Welche Bedürfnisse, Wünsche und Träume sie haben?
  • Wie sich ihr Leben anfühlen soll?
  • Wie ihre Arbeit einfach und leicht gestaltet werden könnte?
  • Was sich zum Positiven verändern soll und wie?

Bleib dabei bewusst positiv und formuliere so, dass Deine Kunden nicht in das Problem abschweifen, wenn Du sie im Gespräch befragst.

Hilf Deinen Kunden ihre Bedürfnisse zu stillen und ihre Wünsche zu erfüllen

Deine Aufgabe ist es, Dir zu überlegen, was Du auf Deine Art und in dem Rahmen, in dem es Dir möglich ist, tun kannst, Deinen Lieblingskunden diese Bedürfnisse zu erfüllen. Sie liegen Dir ja am Herzen, sonst wären es nicht Deine Lieblingskunden.

Wenn Dir das klar ist und Du auch verinnerlicht hast, dass Du etwas zu bieten hast, dass Dein Tun einen positiven Effekt auf Deine Kunden hat, dann bietest Du ihnen etwas Schönes und Wertvolles an. Etwas wofür sie auch gerne und freiwillig bereit sind zu zahlen.

Dann musst Du nicht mehr „verkaufen“. Dann hast Du ein Angebot, von dem Du stolz und mit Selbstvertrauen erzählst, und das Deine Kunden annehmen können, wenn es ihnen denn gefällt. Und wenn nicht, dann können sie sich ganz einfach und ohne komischen Beigeschmack dagegen entscheiden.

Hier noch ein paar weiterführende Fragen, die Du Dir selbst beantworten oder Deinen Kunden stellen kannst, wenn Du sie entsprechend umformulierst.

Welche Wünsche und Bedürfnisse haben Deine Kunden?

  • Wo stehen Deine Kunden?
  • Was wollen sie erreichen?
  • Welche Emotionen stecken dahinter?
  • Welche Bedürfnisse haben sie? Welche Wünsche und Sehnsüchte?
  • Wo wollen sie hin? Was sind ihre Ziele? Welches davon sind ihre größten Ziele?
  • Was bewegt sie, aktiv zu werden und sich zu entscheiden?

Wie hilfst Du konkret weiter?

  • Welche Aufgaben erledigst Du für Deine Kunden? Wo unterstützt Du sie? Wie hilfst Du ihnen damit konkret weiter?
  • Welchen Nutzen ziehen Deine Kunden, wenn Du diese Aufgaben gut erledigst? (Denk auch weiter und überlege Dir den Sekundär-, vielleicht auch Tertiärnutzen. Also das, was Deine Kunden davon weitergehend haben.)
  • Welche spezifischen Dinge / Situationen etc. kannst Du lösen?
  • Vervollständige diesen Satz: Meine Arbeit bewirkt, dass meine Kunden von folgendem Positiven mehr haben……

Nun wünsche ich Dir viel Vergnügen, Deine Angebote zu erstellen und hoffe, Dir eine positive und neue Sichtweise auf diese Aufgaben gegeben zu haben mit der es Dir zukünftig viel leichter fallen wird, Kunden zu gewinnen.

Wenn Du magst, teile doch Deine Meinung und Erfahrungen in einem Kommentar unter diesem Artikel. Ich bin gespannt, wie Du die Sache siehst.

Tu was, dann tut sich was!
Deine Dagmar


Dagmar Ruth Vogel - Unternehmergeist staerken - useletter abonnierenMöchtest Du weitere Tipps & Anregungen, wie Du Deinen Unternehmergeist stärkst und Deine Projekte entschieden umsetzt!?
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