Meine 10 wichtigsten learnings aus 6 Jahren Aufbau meines Solo-Business

Meine 10 wichtigsten learnings aus 6 Jahren Aufbau meines Solo-Business

In diesem längeren Artikel beschreibe ich zum einen meinen Weg, den ich in den letzten Jahren beim Aufbau meines Solo-Business gegangen bin. Zum anderen liste ich in 10 Punkten das auf, was ich daraus gelernt habe und als Tipp gerne weiter geben möchte.

Wenn Du Dir schnell einen Überblick verschaffen willst, kannst Du nur die Überschriften und die mit einer roten Beere markierten Zusammenfassungen lesen.

Learning #1
Wir sind allgemein viel leidensfähiger als wir gemeinhin vermuten. Um unser Leben wirklich grundlegend zu ändern, braucht es häufig einen starken Anstoß.

Vor 6 Jahren ist es passiert! Nach einer „Teamsitzung“ hatte ich endgültig die Nase voll von meiner Anstellung, meinem Chef und meinen Kollegen. Ja, das muss man so drastisch ausdrücken! Ich wollte mir das nicht mehr bieten lassen! Dieses Grüppchen-Geklüngel, um andere in ihrer Arbeit auszuhebeln und klein zu halten, die eigene Eingeschränktheit und Fremdbestimmung durch Chefs, Geldgeber, Vergaberichtlinien und die Fokussierung auf politisch gewollte Themen, die an der Realität völlig vorbeigingen.

Ich hatte es einfach satt! Seit über 10 Jahren hatte ich Jugendliche für das Thema der beruflichen Selbstständigkeit begeistert. Mich immer tiefer und intensiver mit dem Thema Unternehmertum beschäftigt, doch ich selbst saß immer noch in einer Anstellung fest. Bisher hatte ich anscheinend noch nicht genug gelitten. Mein Leidensdruck war noch auszuhalten und noch nicht groß genug.

Das war jetzt anders. Ich wollte wirklich etwas verändern!

Doch was sollte ich machen? Wie sollte ich es angehen? Wie sollte und konnte ich unternehmerisch mein Einkommen verdienen? Mir fehlten eine eigene Geschäftsidee und ein eigenes Geschäftskonzept.

Learning #2
Nur weil Du nicht weißt, wie es gehen soll, heißt das noch lange nicht, dass Du es nicht angehen kannst!

Ich hatte also keine Idee, aber den festen Willen, etwas an meiner Situation zu ändern. Einen weiteren Job in einer Anstellung kam für mich nicht in Frage. Das hätte nur die Rahmenbedingungen geändert (und wer weiß, ob zum besseren), aber nichts Grundlegendes an meiner Situation. Denn eigentlich war mir schon seit Jahren klar: Ich will Unternehmerin werden.

Zuerst ging es also darum mich intensiver mit diesem Gedanken der Selbstständigkeit, die bisher nur ein Wunsch gewesen war, zu beschäftigen. Ich besuchte Tagungen und Kongresse, sprach mit Menschen, die bereits das erreicht hatten, was ich mir wünschte und vorstellte. Das war nicht immer einfach, denn ich musste dabei auch viele Frust-Situationen aushalten und geduldig meine Vorhaben weiter verfolgen und weiter entwickeln.

Der erste Schritt, wenn Du etwas wirklich verändern willst ist, Dich gründlich zu informieren und vor allem wirklich damit zu beginnen. Nicht im theoretischen „eigentlich müsste ich mal“ zu verharren. Sondern anzufangen Infos einzusammeln, Dinge im Kleinen zu ändern oder anders zu machen. Im Grunde ist es am Anfang egal, was Du änderst, Hauptsache Du änderst etwas!

Learning #3
Alles startet mit einem starken Wunsch oder Bedürfnis. Erst wenn dies da ist und Du Dich damit wirklich für das „ob“ entschieden hast, macht es Sinn, Dich mit dem „wie“ zu beschäftigen.

In dieser ersten Zeit verfestigte ich meine Entscheidung:  Ja, ich will mich selbstständig machen! Das war definitiv mein letztes Projekt in meiner letzten Anstellung. Klar kamen mir immer wieder die Fragen und Zweifel in den Kopf, wie ich das denn machen sollte. Aber da ich darauf bisher keine befriedigende Antwort gefunden hatte, blieb mir nichts anderes übrig als mich verstärkt meiner Entscheidung zu widmen, dass ich es will.

Und das tat ich indem ich Aktivitäten unternahm, die meinen Wunsch und meine Sehnsucht nur noch größer werden ließen. Das war teilweise echt anstrengend auszuhalten. Aber es hat dazu geführt, dass es – gefühlt mit meinem ganzen Körper – keine Alternative mehr gab. Ich hatte mich entschieden, dass ich mich selbstständig machen werde.

Wenn ich heute meine Kunden berate, kommen wir häufig an diesen Punkt. Es soll etwas verändert werden, es wird aber zu früh an das „wie“ gedacht und daran rumüberlegt.
Zu früh, weil die wirkliche Entscheidung für das „ob“ (ob wirklich etwas verändert werden soll) mit allen dazu gehörigen Konsequenzen noch gar nicht getroffen ist. Das führt dann meist dazu, dass die Vorhaben als zu schwierig oder nicht umsetzbar erachtet werden. Zu Frust und Verzagen. Denn es fehlt etwas ganz wichtiges. Nämlich die Motivation neue Herausforderungen anzugehen.
Wenn Dir von ganzem Herzen klar ist, dass Du etwas ändern willst, dann ist das eine starke Motivation Dein Vorhaben zu beginnen. Auch wenn Du immer noch nicht genau weißt, wie.

Learning #4
Du brauchst eine ganz starke Vision, die Dich magisch anzieht, die Dir Energie und Kraft verleiht und die Dich nach Wegen und Lösungen suchen lässt.

In solchen Fällen arbeite ich mit meinen Kunden erst weiter daran, sich wirklich zu entscheiden. Wichtig dabei ist: Das „wie“, soweit es geht, auszublenden und hinten anzustellen, bis die Entscheidung für das „ob“ getroffen ist. Also ob die angestrebte Veränderung auch wirklich umgesetzt werden soll.

Was dabei enorm – ja fast unbezahlbar – ist, ist eine klare und starke Vision. Mit deren Hilfe Du Dir ganz genau vorstellen kannst, was Du erreichen willst und ganz wichtig (!!!) warum bzw. wofür!

Entwickle eine starke Vision von dem was Du erreichen willst. Warum wird es sich lohnen, Dich richtig anzustrengen? Was wird sich dadurch verbessen? Welche schönen Dinge und Situationen werde ich dadurch in meinen Leben erleben können. Was wird wegfallen, was mich jetzt stresst und schwächt?
Das sind nur ein paar Fragen, auf die es sich lohnt Antworten zu finden, denn dann ist klar: Ja, ich will das! Und dann kann ich es auch angehen!

Learning #5
Wenn das Ziel klar ist, kannst Du nach möglichen Wegen suchen, es zu erreichen.

Bei mir hat es ca. ein dreiviertel Jahr gedauert, bis ich an dem Punkt war, mich nun auch mit dem „wie“ beschäftigen zu können. Ich machte mir also konkrete Gedanken über die Art und Weise meiner Selbstständigkeit. Ich informierte mich hier, las dieses Buch dort, schaute mir Beispiele an, etc. Noch ein halbes Jahr später konnte ich meine Entscheidung dann auch in meiner Arbeitsstellung bekannt geben. Denn ich hatte mein Geschäftsmodell gefunden und wusste, was ich konkret tun muss.

Was dabei ganz wichtig für mich war: Ich überprüfte immer wieder gedanklich und vor allem auch gefühlsmäßig, in wie weit die Ideen auch zu dem passten, was ich mir vorstellte. An meiner Vision  hatte ich kontinuierlich weiter gearbeitet, und sie war dadurch sehr stark und klar geworden. Daher konnte ich sie als Entscheidungshilfe nutzen, um mögliche Wege in mein Unternehmertum daran zu prüfen.

Erst muss das Ziel ganz klar sein, dann kannst Du Dir Wege überlegen, wie Du an dieses Ziel gelangst. Und das geht am besten durch losgehen und ausprobieren. Das wichtigste an dieser Stelle ist: Ins Tun kommen. Denn nur so kannst Du wirklich herausfinden, was Dir liegt und was gleichzeitig auf gute Resonanz stößt.
Ein von Anfang an perfektes Geschäftskonzept gibt es nicht, es muss sich mit der Zeit entwickeln. Und zwar durch Ausprobieren und aktiv werden.

Learning #6
Die Idee für Dein Business und wie Du es umsetzen willst, müssen zu Dir und Deiner Persönlichkeit passen, um auf längere Sicht gelingen zu können.

Für einen Einzelselbstständigen ist meiner Meinung nach folgendes die wichtigste Voraussetzung: Wenn ein Business auf längere Sicht gelingen soll, muss das Konzept zu Deiner Person/Persönlichkeit passen. Nur dann ist es gut leistbar und finanziell tragfähig.

Es muss vereinbar sein mit Deinen Werten, die Dir wichtig sind. Es muss auf Deinen Stärken und Interessen aufbauen. Es muss Dir die Möglichkeit geben, Dich kontinuierlich weiter entwickeln zu können und hineinzuwachsen. Es muss so gestaltet sein, dass Du es mit Freude und Leichtigkeit ausüben kannst.

Damit Du auch die Energie hast, schwierige Dinge zu meistern. Du Kraft und Ausdauer hast, Zweifel und Tiefpunkte zu überstehen, um weiter dran zu bleiben. Denn die wird es geben, da brauchen wir uns gar nichts vorzumachen

Denn nicht jede Art von beruflicher Selbstständigkeit ist für jeden auch gut geeignet. Es kommt sehr auf Deine Persönlichkeit an, welchen Weg Du gehst. Das was Dir Spaß macht und leicht von der Hand geht, sollte unbedingt Teil Deiner Arbeit sein.

Learning #7
Heute dies (z.B. angestellt), morgen erfolgreich selbstständig, gibt es nicht! Ein Business aufzubauen ist ein Prozess, der Zeit erfordert. Bei dem es auch darauf ankommt, wo Du herkommst, also welche Voraussetzungen Du mitbringst.

Ich habe meine unternehmerische Tätigkeit erst halbtags, neben der Anstellung begonnen und im Grunde erst drei Jahre nach jenem „Vorfall“, den ich ganz zu Anfang geschildert habe, offiziell gegründet. Rückblickend erscheint mir das ein recht langer Zeitraum. Aber ich habe ihn einfach gebraucht, denn ich musste einen intensiven Prozess dabei durchgehen. Und das dauert halt.

Ich hatte zwar theoretisch schon so einige Ahnung von Unternehmertum. Aber halt praktisch keinerlei. Dass Theorie und Praxis zwei völlig verschiedene Dinge sind, darauf brauche ich Dich vermutlich gar nicht erst hinzuweisen.

Was mich aber richtig Arbeit gekostet hat, war mein Denken. Mein Mindset entsprach dem einer Angestellten und das ist  – vielleicht weniger offensichtlich – ein ganz anderes als das einer Unternehmerin, die ich ja werden wollte. Da gab es richtig viel zu tun!

(Nur als kleine Anekdote am Rand, die das eventuell etwas beleuchtet: Ich komme aus einer Beamten-/Angestelltenfamilie. Als ich meinen Eltern eröffnet habe, dass ich mich selbstständig machen will, haben sie mich angeschaut, als hätte ich ihnen gerade gesagt, ich wolle zum Mond fliegen. Ich denke mir: In ihren Vorstellungen waren beide Vorhaben ungefähr gleich einzustufen 🙂 )

Eine funktionierende Selbstständigkeit auf- und auszubauen ist ein mehrjähriger Prozess. Von Anfang an (und auch immer wieder währenddessen) ist es wichtig, in längeren Zeitabschnitten zu denken und zu planen. Egal wo Du derzeit mit Deinem Business stehst, plane Dein Vorankommen in mehrjährigen Schritten.
In Deutschland suggeriert die allgemeine (politisch geförderte) „Gründungskultur“ leider etwas ganz anders. (Nur als Beispiel: der Gründungszuschuss durch die Agentur für Arbeit ist auf 6 Monate beschränkt. Ein Witz, wenn man überlegt, wie lange der Aufbau eines Business eigentlich braucht. Aber gut, immerhin etwas). Lass Dich dadurch nicht irritieren oder beeinflussen.
Viel wichtiger ist es für Dich, Dir Gleichgesinnte zu suchen und von denen zu lernen die schon dort sind, wo Du hin willst.

Learning #8
Selbstständig sein, heißt unternehmerisch aktiv sein. Und das beinhaltet ganz stark das Mindset des „Investierens“.

So richtig klar war mir zu Anfang nicht, wieviel sich grundlegend verändert, wenn man von einem Angestelltenjob in eine berufliche Selbstständigkeit wechselt. Diese Veränderung ist allumfassend. Sie betrifft jeden Teil Deines Lebens, jeden!
Dein Sozialleben, Deine Finanzen, Deine Art zu arbeiten und zu denken, Dein Selbstmanagement, Dein Wissen und Deine Fähigkeiten bzw. Dein Können, etc.

Eine der stärksten Veränderungen, die es meiner Meinung nach zu durchlaufen und zu verinnerlichen gibt, ist die des Investierens. Du musst verstehen und akzeptieren und auch wollen, dass Du sowohl Zeit als auch Energie und sehr wahrscheinlich auch Geld investieren musst, um Dein Business zum Laufen zu bringen. Und zwar so, dass Du nicht davon ausgehen kannst, Deine Investitionen wirklich 1:1 zurückzubekommen und schon gar nicht gleich oder zeitnah. Dein gedanklicher Horizont muss mindestens 3 Jahre wenn nicht länger umfassen.

Als Solo-Unternehmer/in gilt es, diesen Aufwand vor allem in Dich zu investieren. Denn Du bist der wichtigste Teil Deines Business. Ohne Dich läuft gar nichts. Von Anfang an solltest Du daher in Dich, Deine Weiterbildung, Deine Gesundheit, passende Beratungen etc. investieren. Immer mit dem festen Glauben, dass sich das für Dich auf längere Sicht auszahlen wird.

Learning #9
Unternehmerisch tätig zu sein ist ssssooooooo viel besser, schöner, befriedigender und beglückender, als ich es mir jemals hätte vorstellen können! Es ist der tollste Job der Welt!

Ich weiß ja nicht, wie Deine große Vision von Deinem Leben aussieht. Ich weiß auch nicht, ob eine berufliche Selbstständigkeit darin überhaupt  vorkommt (ich vermute es mal, sonst hättest Du meinen langen Artikel bestimmt nicht bis zu Ende gelesen). Ich weiß auch nicht, ob das Thema Unternehmertum für Dich so einen großen Platz und Wert in Deinem Leben einnimmt, wie es für mich der Fall ist.

Aber ich weiß ganz sicher: Wenn Du den wirklichen Willen hast, Dein Leben in die eigenen Hände zu nehmen und selbst zu gestalten, dann ist das möglich. Und dann kannst Du ganz viel verändern und erreichen! Wenn Du es denn willst!

Seit drei Jahren bin ich also nun auch ganz offiziell meine eigene Chefin! Und ich spüre es nun jeden Tag: Es hat sich gelohnt und so was von bezahlt gemacht, dass ich mich für mein großes Ziel angestrengt habe.

Für mich war es kein leichter Weg. Ich musste viele Hürden überstehen und habe sogar zwischendrin mein Geschäftskonzept einmal komplett über den Haufen schmeißen müssen, weil es nicht zu mir gepasst hat.

Aber eines habe ich im Grunde immer gespürt: Dass es sich lohnen wird!

  • Die Freiheiten, die ich heute genieße, sind für mich unbezahlbar. Und das „obwohl“ ich intensiver und mehr arbeite als je in meinem Leben zuvor.
  • Die Entfaltungsmöglichkeiten und der unternehmerische Spielraum, mein Leben und mein Business so zu gestalten, wie ich es mir vorstelle und wünsche, erscheinen fast unendlich.
  • Das tiefe Gefühl, dass meine Arbeit mir enorm viel Spaß macht und ganz und gar nicht hart sein muss, lässt mich freudig in die Zukunft blicken. Wer weiß, was da alles noch so auf mich zukommen wird.

Denn das ist mit das schönste an der ganzen Sache: Ich kann in meinem (Arbeits-)Leben ganz und gar ich selbst sein. Und ich kann mich jeden Tag ein Stückchen weiter zu dem Menschen entwickeln, der ich werden möchte.

Wenn es Dein Wunsch ist, Dich als Person stetig weiterzuentwickeln, zu lernen und zu wachsen und vielleicht nie damit aufzuhören. Wenn Du etwas in Deinem Leben erreichen willst, vielleicht sogar etwas zum Guten verändern willst. Wenn Du Dein Leben nach Deinen Vorstellungen leben und gestalten willst. Kurz: Wenn Du ganz Du sein willst. Dann gibt es meiner Meinung nach keinen besseren Weg als den, unternehmerisch tätig zu werden!!! Denn auf diesem Weg ist unglaublich viel möglich!

Learning #10
Es ist möglich! Nicht nur ich habe mir meinen Traum verwirklicht. Ich kenne mittlerweile viele bei denen es ähnlich ist! Und für Dich ist das auch möglich!

Wenn Du es angehen willst. Oder den Weg, auf dem Du Dich schon befindest, reflektieren willst, hier noch mal meine wichtigsten learnings als Tipps und Anleitung  zusammen gefasst.

  • Unterschätz Deine Leidensfähigkeit nicht. Häufig ertragen wir viel mehr, als eigentlich nötig wäre. Um Dein Leben wirklich und vielleicht auch grundlegend zu verändern, brauchst Du meistens erst einen starken Anstoß.
    Wenn Du Dir das aber klar machst, geht es auch ohne. Ohne Leiden und ohne, dass Dir erst jemand anderes in den Hintern oder so richtig auf die Füße treten muss. Mach Dir klar, dass Du es auch ändern kannst, einfach weil Du es willst.
  • Beginne, werde aktiv und geh es an, bevor Du genau weißt, wie Du das alles machen sollst! Es kommt sowieso anders und vor allem entwickelt es sich erst mit dem Tun.
  • Mach Dir Deinen Wunsch oder Dein Bedürfnis klar. Und arbeite aktiv daran, Dich zu entscheiden, „ob“ Du das wirklich willst. Schiebe das „wie Du das machen/erreichen kannst“ so lange ganz bewusst zur Seite, bist Du 100%ig weißt, dass Du es willst!
  • Du brauchst eine ganz starke Vision, die Dich magisch anzieht, die Dir Energie und Kraft verleiht und die Dich nach Wegen und Lösungen suchen lässt. Investiere Zeit und Energie, diese Vision zu entwickeln. Sie wird Dir im Laufe der Zeit viel Kraft und Energie sparen!
  • Erst legst Du Dein Ziel klar und deutlich fest. Wo willst Du hin? Dann, erst im zweiten Schritt, überlegst Du Dir Wege (Plural) wie Du dorthin gelangen kannst.
  • Die Idee Deines Business und wie Du sie für dich umsetzen kannst, müssen zu Dir und Deiner Persönlichkeit passen, um auf längere Sicht gelingen zu können. Das kann und wird vermutlich nicht gleich zu Beginn der Fall sein: Du kannst das aber gleich von Beginn an im Hinterkopf behalten und mitdenken, wenn Du Dir überlegst, was Du anbieten willst und wie. Du kannst jederzeit damit anfangen, Dein Business mehr und mehr Deinen Bedürfnissen und Wünschen anzupassen. Erst recht, wenn Du schon ein paar Jahre Erfahrungen gesammelt hast.
  • Denke von Beginn an und zu jeder Zeit langfristig in Zeiträumen von mehreren Jahren. Genehmige und gönn Dir diese Zeit, Dich und Dein Business weiterzuentwickeln. Widerstehe der Versuchung zu viel auf einmal zu wollen. Ein Business aufzubauen ist ein Prozess, der Zeit erfordert. Bei dem es auch darauf ankommt, wo Du herkommst, also welche Voraussetzungen Du mitbringst.
  • Selbstständig sein heißt,unternehmerisch aktiv sein. Und das beinhaltet ganz stark das Mindset des „Investierens“. Gerade wenn Du vorher angestellt gearbeitet hast, wird Dich das stark herausfordern und es wird eine Deiner Hauptaufgaben sein, an diesem Mindset zu arbeiten. Du musst in Dich als Person investieren. Und vielleicht auch mal (gerade zu Beginn) dafür auf andere Dinge verzichten.
  • Wenn Du Dein Leben so gestalten und leben willst, wie Du es Dir vorstellst, ist eine unternehmerische Tätigkeit eine hervorragend geeignete Variante dies zu tun. Dabei geht es nicht um reine ich-zentrierte Selbstverwirklichung. Sondern darum, Nutzen für die Welt und für die Gesellschaft zu stiften. Und zwar so, wie es für Dich gut und angenehm ist.

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Mit ideenreichen Grüßen,
Deine Dagmar

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