an, in & mit Deinem Solo-Business arbeiten

Du hast das Ziel, Deine Selbstständigkeit langfristig aufzubauen und stetig damit voran zu kommen und zu wachsen?

Dann wechselst Du am besten immer wieder die Phasen, in denen Du „in“ Deinem Business arbeitest, mit Phasen ab, in denen Du „an“ Deinem Business arbeitest. Das Ganze gleichst Du aus, indem Du immer wieder darauf achtest, „mit“ Deinem Business zu arbeiten.

Aus meiner Sicht ist das eine hervorragende Basis, damit Deine Selbstständigkeit auf Dauer gut für Dich funktioniert und insgesamt gelingt.

Was ich mit „an“, „in“ und „mit“ genau meine, erläutere ich Dir in diesem Blogartikel.

Teil 1 – IN Deinem Business arbeiten

Das kennst Du sicher und machst es seit dem ersten Tag Deiner Selbstständigkeit: Du führst Deine Angebote durch, sei es Deine Beratung, Deine Kurse, Deine Dienstleistung.

Diese Arbeit sollte Dir sehr vertraut sein.

Vielleicht machst Du häufig das gleiche, eventuell ändert sich auch der Inhalt Deiner Arbeit immer mal wieder.

Das hängt zum einen damit zusammen, womit Du Dein Geld verdienst, zum anderen wie Du das machst. Und das ist auch ein bisschen vom Persönlichkeitstyp abhängig.

Fokussier Dich auf das, was Dir Spaß macht

Vermutlich ist das der Teil Deiner Arbeit, den Du am liebsten magst. Denn es ist total naheliegend, dass Du damit Geld verdienen willst, was Dir Spaß macht. Das ist bei vielen Selbstständigen der Fall. Sie haben für sich eine Tätigkeit gefunden, die sie mit Spaß und Freude erfüllt und die sie an andere in  irgendeiner Form weitergeben möchten, mit der sie anderen in irgendeiner Form weiterhelfen können, kurz: Eine Leistung, die Kunden in irgendeiner Form brauchen und für die sie bereit sind Geld auszugeben.

Einen Großteil Deiner Arbeitszeit wirst Du also mit diesen Tätigkeiten verbringen, da sie Dir konkret Geld einbringen. Deshalb ist es ja auch so wichtig, dass Dir das Freude bereitet, dass Du sie gerne machst.

Alles, wozu Du Dich zwingen musst, wird Dich auf Dauer zu viel Kraft kosten

Sollte das nicht der Fall sein – dass Du Deine eigentliche selbstständige Tätigkeit gerne verrichtest und sie Dir verhältnismäßig leicht von der Hand geht – dann ist spätestens jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, genauer darüber nachzudenken, was Du denn eigentlich tun willst.

Denn eins ist klar: Eine Selbstständigkeit zu der Du Dich permanent zwingen und überwinden musst, wird nicht funktionieren. Jedenfalls nicht auf längere Sicht! Sie wird Dich zu viel Kraft kosten und Deine Lebensfreude aufzehren.

Deshalb solltest Du auch immer wieder Phasen in Deiner Arbeiten einplanen, in denen Du Dich genau damit beschäftigst: Mit Dir und Deinem Business. Dies sind die Phasen, in denen Du an statt in Deinem Business arbeitest.

Teil 2 – Arbeite regelmäßig AN Deinem Business

Damit Deine Selbstständigkeit auf lange Sicht gelingt, brauchst Du Strategien und Ideen, wie Du diese umsetzt.

D.h. Du brauchst Konzepte, Ideen, Maßnahmen, Aktivitäten und ein Wissen darüber, wo es für Dich hingehen soll.

Ohne Strategie beherrscht Dein Business Dich!

Das alles musst Du für Dich durchdacht haben. Wenn dem nicht der Fall ist, hast Du Dein Business nicht unter Kontrolle. Stattdessen wird es sehr wahrscheinlich Dich kontrollieren. Was früher oder später in Stress, Terminzwang, Unzufriedenheit und Ähnlichem ausarten wird.

Du wirst wie ein manövrierunfähiges Boot auf dem Meer von den Wellen hin und her geschaukelt und treibst ziellos durch die Gegend. Vielleicht kommst Du auch so irgendwo an – wirst Du als Boot irgendwann an einen Strand gespült, falls Du nicht vorher Schiffbruch erleidest. Fraglich ist nur, ob das der Strand ist, an dem Du gerne bist, zu dem Du hin wolltest.

Mit Strategie kontrollierst Du Dein Business

Um dem vorzubeugen kannst Du Dir im Vorhinein aussuchen wohin Du segeln willst, wie Du dorthin kommen willst, wann und auf welcher Route. Das liegt in Deiner Hand und Du kannst es bestimmen.

Genau, wie Du den Verlauf Deines Business bestimmen kannst. Dafür solltest Du gezielte Aktionen planen und vorbereiten. Und das machst Du in den Phasen, in denen Du an Deinem Business arbeitest.

Du widmest Dich Deinem Konzept, Deiner Vision, der Analyse Deiner Kunden und entwickelst Deine Angebote. Am besten machst Du das mit gehörigem Abstand vom Tagesgeschäft. Denn wenn Du voll in Deiner Arbeit „in“ Deinem Business eingespannt bist, wirst Du nur schwer den nötigen Überblick für geeignete und passende Ideen haben.

Um „an“ Deinem Business zu arbeiten, brauchst Du Abstand und Pausen

Nimm Dich also immer wieder bewusst raus und lege strategische Pausen ein. Auch das ist wichtige Arbeit!

Wie häufig Du diese Phasen einplanen solltest hängt unter anderem davon ab, wie zufrieden Du schon mit Deinem Business bist und wie geübt Du in dieser gedanklichen Arbeit bist. Wenn Du Dich noch nie damit beschäftig hast, Dein Business gezielt zu planen und voranzubringen, dann schlage ich Dir vor, Dich mindestens vierteljährlich damit zu beschäftigen.

Und zwar indem Du eine gezielte Rückschau der letzten Monate hältst, gut analysierst und entsprechend korrigierst und anpasst.

Strategische Arbeit ist ein Lernprozess, den Du einüben kannst

„An“ Deinem Business zu arbeiten ist ein Prozess, den Du einüben und erlernen kannst und der nicht von heute auf morgen geht. Am Anfang wirst Du recht viel Zeit dafür investieren müssen. Und Dich auch anstrengen müssen. Vor allem darin, Dich gedanklich vom Tagesgeschäft zu lösen und nicht darin gefangen zu bleiben.

Je öfter Du es einübst, desto besser wird es Dir gelingen. Das ist wie bei allem so: Nichts was Du jetzt schon gut kannst, hast Du gleich auf Anhieb beherrscht. Du musstest es einüben. Zu Beginn vielleicht sogar mit einem Trainier, später dann vermutlich selbstständiger.

Durch üben wird alles viel leichter

Wenn Du mal vier Durchgänge hinter Dir hast, also ein gesamtes Jahr auf diese Weise gezielt an Deinem Business gearbeitet hast, kannst Du überlegen, ob Du den Rhythmus beibehältst oder verlängerst. Ich bin der Meinung, dass Du mindestens zwei Jahre, wenn nicht sogar drei Jahre vierteljährlich Phasen einplanen solltest, in denen Du an Deinem Business arbeitest.

Erst wenn Du merkst, dass der Aufwand für Dich nicht mehr so groß ist und Dir die Aufgaben leichter von der Hand gehen bzw. Du einfacher zu konkreten Ergebnissen kommst, kannst Du darüber nachdenken, den Zeitraum zu verlängern. Seltener als zwei Mal im Jahr schlage ich allerdings nicht vor. Wobei ein Quartal immer noch der beste und am einfachsten zu überblickende Zeitraum ist.

Teil 3 – Im Einklang MIT Deinem Business arbeiten

Und nun komme ich zu Deiner dritten und vielleicht wichtigsten Aufgabe für Einzelselbständige: Im Einklang mit Deinem Business zu arbeiten.

Was meine ich damit?

Für mich steckt dahinter, dass Du Dein Business in Einklang mit Deiner Persönlichkeit bringst. Das heißt, dass Du möglichst alles, was Du tust und wie Du es tust auf Dich und Deine Persönlichkeit abstimmst. Vor allem aber, dass Du Dich zusammen mit Deinem Business weiter entwickelst.

Der Aufbau einer Einzelselbstständigkeit ist Persönlichkeitsentwicklung

Warum? Weil noch kein Meister vom Himmel gefallen ist. Und weil der Aufbau einer Einzelselbstständigkeit bedeutet, dass Du Dich aus Deiner Komfortzone herausbegeben musst. Denn Du musst neue Dinge lernen, Du musst Dich in bestimmten Verhaltensweisen trainieren, Du musst Dich auf unbekanntes Terrain wagen und so weiter. Kurz: Du wirst von einer ganzen Menge Dingen und Situationen herausgefordert werden und wirst sie meistern müssen.

Daran wirst Du wachsen.
Dann jedenfalls, wenn Du es als wichtigen Teil Deiner selbstständigen Arbeit mit einkalkulierst. Denn von alleine wird das nicht gehen. Es wird Dich Kraft und Energie kosten, die auch irgendwoher kommen muss, die Du aufbringen musst.

In Schleifen bzw. Zyklen und schrittweise vorangehen ist natürlich und genau richtig!

Am besten geht das wenn Du in kleinen Schritten vorangehst und immer wieder diese Schleife vollziehst: Erkennen der Herausforderung – Annehmen der Herausforderung – Bewältigen der Herausforderung – Feiern und Verarbeiten der Herausforderung – neue Herausforderung erkennen.

Meiner Meinung nach schaffst Du es so, Dich weder zu überfordern, noch zu unterfordern.

Du kannst quasi Hand in Hand mit Deinem Business gehen. Ich meine sogar: Du solltest es nur in Einklang mit Deinem Business machen. Sonst bist Du Deiner Zeit entweder permanent voraus oder Du hechelst dem Ganzen ständig hinterher. Beides keine Zustände, die sich auf längere Sicht gut halten lassen.

Wenn Du Dich näher mit dem Thema „Mit Deinem Business arbeiten“ beschäftigen willst, dann ließ doch meinen Blogartikel Geschwindigkeit ist relativ – führe Dein Business in der für Dich richtigen.

Sei ganz Du selbst, ständig und tu was, dann tut sich was!
Deine Dagmar Ruth


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