Mach Dir die Hindernisse bewusst, die sich auf Deinem Weg ergeben können, und komm ins TUN!

Mach Dir die Hindernisse bewusst und komm ins TUN

 

Kennst Du das? Du nimmst Dir ganz fest etwas vor oder hegst einen innigen Wunsch. Du glaubst fest daran und vielleicht visualisierst Du auch immer wieder die Vorstellung von der Wunscherfüllung. Doch es klappt nicht mit der Umsetzung. Der Wunsch geht nicht in Erfüllung! Du erreichst einfach nicht das, was Du gerne willst bzw. Dir eigentlich fest vorgenommen hast.

Was Dir bisher fehlt: Hindernisse bewusst machen, ins Tun kommen.

Bevor Du jetzt denkst, dass es womöglich an Dir gelegen hat, ließ bitte unbedingt weiter!

Es kann nämlich gut sein, dass Du einfach dem Trugschluss des „positiv Denkens“ aufgesessen bist und einen wichtigen Teil bei bzw. vor der Umsetzung übersehen hast. Vermutlich, weil er Dir schlichtweg nicht bekannt war.

Nachdem Du weißt wie Dein Ziel aussieht: Beschäftige Dich mit den Hindernissen, die Dir im Weg stehen könnten.

In den Artikeln zuvor habe ich Dir 6 Schritte beschrieben, wie Du eine gelingende Jahresplanung aufs Papier bringst. Über diese Links gelangst Du zu Schritt 1 & 2, Schritt 3 & 4 und Schritt 5 & 6.

Wenn es allerdings nur bei der Planung bleibt und Du nicht ins Tun kommst, werden sich Deine Vorhaben natürlich nie realisieren. Der Schritt vom planen ins tun zu kommen ist daher entscheidend dafür, ob Dir gelingt was Du Dir vornimmst.

In diesem Artikel möchte ich Dir nun als Schritt 7 eine Methode vorstellen, mit der Du Deine Umsetzung angehst und von der theoretischen Planung ins praktische Tun kommst.

Ich fasse dafür die – aus meiner Sicht – für Dich relevanten Ergebnisse zusammen, die die Psychologin Gabriele Oettingen in ihrem Buch „Die Psychologie des Gelingens“ beschrieben hat, und die  auf über 20 Jahren Forschung basiert.

Sie hat dabei herausgefunden, dass ein ganz wichtiger Faktor bei der Zielerreichung häufig außer Acht gelassen wird: Sich mit den Hindernissen zu beschäftigen, die einem im Weg stehen können.

Positiv zu denken allein reicht überhaupt nicht – im Gegenteil, es kann Dir sogar schaden

Seit Jahren werden wir in vielfacher Weise dazu aufgefordert, optimistisch und positiv zu denken. Es würde völlig ausreichen, wenn wir nur optimistisch genug an die Sache ran gehen und schlichtweg möglichst positiv denken würden. Nach dem Motto: Wenn Du nur möglichst konzentriert Deine Ziele verfolgst, dabei immer schön positiv denkst, Dich nicht beirren lässt und immer davon träumst, wie das Ergebnisse aussehen sollen, stellen sich die Ergebnisse wie von selbst ein…

Ein Trugschluss, wie viele mittlerweile leidvoll erfahren mussten und der mittlerweile wissenschaftlich nachgewiesen wurde.

Das Dogma der positiven Psychologie ist nicht nur falsch, es bewirkt vielfach sogar das Gegenteil. „Schon allein der Druck, immer nur die angenehmen Seiten einer Sache zu betrachten und „zwanghaft“ gut gelaunt zu sein, macht die Menschen unglücklich.“ fand Barbara Ehrenreich heraus. Sie fordert daher eine Rückkehr zu gesundem Realismus.

Lediglich in Wunschträumen zu schwelgen raubt Dir die nötige Energie fürs Handeln

Prof. Oettingen hat in zahlreichen Studien zum Thema Motivation und Handeln nachgewiesen, dass genau dieses Vorgehen nur selten zum Ziel führt. Denn positives Denken (allein) gaukelt uns vor, wir hätten unser Ziel schon erreicht und raubt uns daher die Energie, die wir brauchen, um vom Träumen ins Handeln zu kommen.

Ihr Fazit: Die Menschen, die sich klar machen, welche Hindernisse auf ihrem Weg zur Zielerreichung überwunden werden müssen, gewinnen daraus die nie nötige Energie, ihre Träume durch aktives Handeln zu verwirklichen.

Wie aus Träumen Wirklichkeit wird – die Psychologie des Gelingens

Es reicht eben nicht, nur positiv zu denken. Ganz im Gegenteil: Wenn Du Dich zu sehr Deinen Tagträumen hingibst, verlierst Du die Energie, die Du zum Handeln brauchst. Positives Träumen allein hilft also nicht und es verhindert sogar Anstrengung und Erfolg. Du kannst Dich sogar in eine Sackgasse träumen und Dich immer weiter von Deiner Wunscherfüllung entfernen.

Was es braucht, um Deine Ziele zu erreichen, ist neben einer konkreten Wunschvorstellung eine ehrliche Auseinandersetzung mit den Hindernissen, die Dich davon abhalten. Wenn Du Deine  Wünsche realisieren willst, musst Du Deine inneren und äußeren Hindernisse erkennen! Und Du musst einen Plan machen, der diese Hindernisse mit einbezieht.

Die Möglichkeit hierzu bietet die von Psychologen wissenschaftlich entwickelte und erforschte Methode woop („wwuuup“ ausgesprochen)

„Menschen, die ihren positiven Zukunftsträumen einen gesunden Schuss an Realität hinzufügen, indem sie ihre inneren Hindernisse erkennen, sind im Vorteil. Denn dann können sie an den Hindernissen arbeiten.“ sagt Gabriele Oettingen, die Entwicklerin von woop.

Die Formel für eine gelingende Zielerreichung: Wunsch – Ergebnis – Hindernis – Plan

woop ist eine vierstufige Methode. Der Name setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der englischen Wörter für die jeweiligen Schritte zusammen: wish – outcome – obstacle – plan.

  1. Wunsch (wish): Was wünsche ich mir wirklich? Was liegt mir wirklich am Herzen? Was ist mein wichtigster Wunsch? Der Wunsch sollte erfüllbar sein und dennoch eine gewisse Herausforderung darstellen.
  2. Ergebnis (outcome): Wie fühlt es sich an, am Ziel zu sein? Was wäre das Schöne daran, wenn sich der Wunsch erfüllt? Was das Allerschönste?
  3. Hindernis (obstacle): Was steht mir vor dem Ziel im Weg? Was hält mich ab, mir meinen Wunsch zu erfüllen? Welche Verhaltensweise, welcher Gedanke, welches Gefühl? Was ist das zentrale Hindernis?
  4. Plan (plan): Wie umgehe ich meine eigenen Hindernisse? Was kann ich tun, um mein Hindernis zu überwinden? Welche Handlung kann ich ausführen? Was kann ich mir selbst sagen?

Wie Dir die woop-Methode konkret weiter hilft!

woop ist eine Methode, die Du auf all Deine Wünsche und Ziele anwenden kannst bzw. solltest.

Im Zentrum von woop stehen Imaginationsprozesse bzw. Visualisierungen, die Dir ein großes Stück weiter helfen. Denn zu einem gewissen Grad ist die reine Vorstellung einer Erfahrung ein Ersatz für das tatsächliche Erleben. Unser Gehirn unterscheidet kaum zwischen einer mentalen Vorstellung und einer wirklichen Erfahrung.

Die Methodik ist – einmal ausprobiert – schnell und überall anwendbar. Du kannst sie zukünftig für alle Deine kleinen oder großen Wünsche anwenden. Einmal mit der Methode begonnen, wirkt sie sich auch auf Deine anderen Anliegen positiv aus und bewirkt automatisch auch in anderen Bereichen ein Vorankommen.

  • Du bündelst Deine Energie, um Deine ureigenen Wünsche zu entdecken und sie Dir auch erfüllen zu können.
  • Du organisierst Deine Wünsche effizienter und handelst dadurch planvoller.
  • Du findest heraus was Deine inneren Barrieren sind und wie Du konkrete Pläne zu deren Umgehung schmieden kannst.
  • Du lernst Deine inneren Kritiker kennen und weißt dann, wie Du Aufgaben, die Deiner Meinung nach vielleicht nicht zu Deinen Stärken gehören, am besten angehen solltest.
  • Du wirst bestimmter und klarer in Deinen Wünschen und Plänen und steigerst so Dein Selbstbewusstsein.
  • Du entdeckst eingespielte Verhaltensmuster.

# Schritt 7: Wie Du vom planen ins Umsetzen kommst

Dein Wunsch (wish)

Träume und Wunschvorstellungen sind wichtig! Um herauszufinden, was Du wirklich willst, was auf einer tieferen Ebene stimmig für Dich ist und um herauszufinden, was nicht zu Dir passt.

Sie sind also ein probates Mittel,  zur Erforschung von möglichen Lebenswegen, weil sie die Erfüllung von Wünschen virtuell erfahrbar macht, ohne dass Du initiativ werden musst. Allein das Wort „Wunsch“ übt bei der Formulierung der inneren Bedürfnisse eine andere Wirkung aus als „Ziel“.

Sie sind außerdem dann sehr nützlich, wenn man nichts Sinnvolles tun kann, sondern lediglich passiv durchhalten muss. Wünsche & Träume schützen auch kurzfristig vor Traurigkeit, können uns von Alltagssorgen und momentanem Kummer befreien.

Allerdings: Positive Phantasien, Wünsche und Träume, die wenig Verbindung zu früheren Erfahrungen aufweisen, motivieren nicht zu einem Handeln, welches wiederum zu einem Leben mit mehr Energie oder Engagement führt. Das Gegenteil ist der Fall: positives Denken allein gaukelt uns vor, wir hätten unsere Ziele bereits erreicht, das entspannt uns und raubt uns die Energie, um vom Träumen ins Handeln zu kommen. Gleichzeitig sperren sie uns ein, weil wir dadurch automatisch Informationen ausblenden, die uns dazu veranlassen könnten, den Wunsch „von außen“ anzuschauen und möglicherweise einen anderen Weg zu wählen. Dies kann zu Frustration und Versagen führen.

Es kommt also auf die Situation an, ob positives Denken bzw. positive Phantasien uns nützlich sind oder eher nicht.

Übung: Hol Dir Deine Notizen hervor, die Du in Schritt 2 zu Deiner Vision gemacht hast. Mach es Dir bequem, schließe Deine Augen und denke an Deinen Wunsch, den Du Dir gerne erfüllen möchtest. Was ist derzeit Dein wichtigster Wunsch? Wie sieht er aus Dein Wunsch? Welche Personen sind mit dabei? Wo bist Du? Wie ist Deine Umgebung? Was ist noch wichtig für Dich bei Deiner Wunscherfüllung? Wenn Du magst, überleg Dir auch Deine Gründe, warum Du Dir diesen Wunsch erfüllen willst. Was also ist Deine Motivation?

Wenn Deine Gedanken abschweifen, kämpfe nicht dagegen an. Lass es zu und beobachte Deine Phantasien, ohne sie zu bewerten.

Wenn Du mehrere Wünsche hast, dann wähle den für Dich derzeit am wichtigsten aus. Der Wunsch sollte für Dich prinzipiell erfüllbar sein und dennoch eine gewisse Herausforderung für Dich darstellen.

Jetzt versuche, diesen Wunsch aufzuschreiben. Schreibe alle Phantasien und Bilder auf, die Dir in den Sinn kommen. Ohne Reihenfolge, ohne Grammatik oder Logik, einfach so, wie Dir Deine Gedanken kommen. Vielleicht sind das Dir schon bekannte Gedanken. Vielleich sind Deine innigsten Wünsche aber auch ganz andere als Du ursprünglich gedacht hast, vielleicht viel aufregender als Du jemals vermutet hättest.

Dein Ergebnis (outcome)

Jetzt geht es darum, das Beste aus Deinen Phantasien herauszuholen! Schwelge in positiven Phantasien darüber, wie das Ergebnis aussieht, wenn sich Dein Wunsch realisiert.

Übung: Träume davon, wie es wäre, wenn sich dieser Wunsch erfüllt. Wie fühlt es sich an, wenn sich der Wunsch erfüllt hat? Wie fühlst Du Dich? Wie würde das denkbar positivste Ergebnis Deines Wunsches aussehen? Wie würdest Du Dich fühlen? Stolz? Erleichtert? Voller Freude? Begeistert? Stell Dir Dein bestmögliches Ergebnis so lebendig vor wie möglich! Was wäre das Schöne daran? Was das Allerschönste? Lass Deiner Phantasie freien Lauf.

Stell Dir Deine Wunscherfüllung so sinnlich wie möglich vor. Nutze alle Deine Sinne: Was hörst oder siehst Du? Was riechst oder schmeckst Du? Was fühlst Du?

Schreib Dir Stichworte dazu auf, so wie sie Dir in den Kopf kommen.

Hindernis (obstacle)

Wie anfangs erwähnt, reicht positives Denken allein nicht aus.

Der bessere Weg im Umgang mit den Wünschen ist, sich nach dem positiven Schwelgen die eigenen Hindernisse klar zu machen, die Dir im Wege stehen. Bzw. welche Du überwinden musst, um daraus Energie zu gewinnen und Träume durch aktives Handeln verwirklichen zu können.

Gerade die Hindernisse, von denen Du glaubst, dass sie Dich von der Wunscherfüllung abhalten, können Dir am meisten helfen, Deine Wünsche zu verwirklichen: Du musst nur anders mit ihnen umgehen.

Dabei hilft Dir die Methodik des mentalen Kontrastierens: Du kannst erst Deine positiven Träume träumen und danach Deine inneren Hindernisse anschauen.

Diese Methodik bewirkt, dass Deine Prioritäten an Deinen Erwartungen ausgerichtet werden. Dadurch kann es auch passieren, dass Du Dich von Wünschen verabschiedest, die ohnehin unerreichbar wären. Auf der anderen Seite bewirkt mentales Kontrastieren, dass Du umso mehr Energie für die Umsetzung bekommst, je erfüllbarer Dir der Wunsch erscheint.

Dies passiert, da beim mentalen Kontrastieren auch etwas auf einer nicht-rationalen Ebene geschieht: Wenn wir den Eindruck haben, unsere Wünsche seien erreichbar, verbinden sich Zukunft und Gegenwart auf einer nicht-bewussten Ebene, wenn wir sie für nicht erreichbar halten, kommt es zur Trennung von Zukunft und Gegenwart.

Die nächste Übung ist daher das mentale Kontrastieren:

Übung: Vorhin hast Du in positiven Phantasien nur so geschwelgt. Du hast Dir alles in den schönsten Farben ausgemalt. Aber natürlich läuft das Leben nicht immer so, wie Du es gerne hättest und Du schaffst manches nicht. Was hält Dich davon ab, Dir Deinen Wunsch zu erfüllen? Was steht Dir innerlich im Wege? Was hält Dich innerlich zurück?

Lass Bilder frei in Deinem Kopf entstehen, lass sie fließen, nimm keine rationalen Reflektionen oder Bewertungen vor. Imaginiere Dir die gegenwärtige innere Realität, die Dich davon abhält, Dir Deinen Wunsch zu erfüllen. Es könnte sich um eine Angst oder Sorge handeln. Um ein Gefühl der Trägheit oder vielleicht eine störende Angewohnheit. Welche Verhaltensweisen, Gedanken oder Gefühle kommen Dir in den Sinn?

Sei ganz ehrlich zu Dir! Hast Du Dein wahres Hindernis gefunden? Oder gibt es Punkte die noch kritischer sind? Schürfe so tief Du kannst und identifiziere das eine, entscheidende Hindernis, welches Dir im Weg steht. Behalte das im Auge und stell Dir wieder so bildlich wie möglich vor, wie Du diesem Hindernis begegnest. Lass auch hier wieder Deiner Phantasie freien Lauf und beginne, nicht rational zu werten. Stell Dir die befürchteten Szenarien so lebendig wie möglich vor.

Bedenke dabei, dass es nicht ein einzelnes, objektiv „richtiges“ Hindernis gibt. Das Hindernis, das sich für Dich im Moment als zentral anfühlt und das Dir jedwede Ausrede nimmt, ist genau Dein Hindernis.

Schreib Dir Stichworte dazu auf, so wie sie Dir in den Kopf kommen.

Plan (plan)

Mit den ersten drei Übungen hast Du Dein Denken und Dein Nicht-Bewusstes quasi „programmiert“. Dein Wunsch und Dein Hindernis sind jetzt unweigerlich aneinander gekoppelt. Es wird Dir nicht mehr gelingen, nur noch an Deinen Wunsch zu denken und das Hindernis außer Acht zu lassen. Gedanken daran werden sich ganz automatisch einstellen. Und umgekehrt.

Was es jetzt braucht ist der letzte Teil von woop: Der Plan.
Und zwar ein Plan für folgende Fragen:

  • Wie umgehe ich meine eigenen Hindernisse?
  • Was kann ich tun, um mein Hindernis zu überwinden?
  • Welche Handlung kann ich ausführen?
  • Was kann ich mir selbst sagen?

Zwei Hinweise zum Plan:

  • Allein das schlichte Aufschreiben dient als Mittel zur Selbstregulation und spielt damit eine wichtige Rolle bei der Wunschverwirklichung. Pläne sollten immer schriftlich sein. Das habe ich in meinem Artikel „Warum es sinnvoll ist, Pläne schon allein um des Planens Willen zu machen“
  • Ein Plan ist dann am effektivsten, wenn er als „Wenn-Dann-Formulierung“ aufgeschrieben wird. „Wenn Situation x auftaucht, dann werde ich mit Verhalten y reagieren!“

Das Geheimnis, dass ein solcher Plan funktioniert, liegt in der „Magie“ des Nicht-Bewussten. Die Intention wirkt sich auf nicht-bewusster Ebene derart aus, dass die Formulierung eines Plans bereits auf das Handeln vorbereitet, da die kommende Situation mental aktiviert wird, es werden Automatismen programmiert.

Mentales Kontrastieren und ein dazugehöriger Plan ergänzen sich als meta-kognitive Strategie: Durch die Kombination bist Du darauf vorbereitet, Hindernisse bei ihrem Auftauchen wirkungsvoll zu identifizieren und automatisch richtig darauf zu reagieren.

Übung: Was kannst Du tun, um Dein Hindernis zu überwinden? Gibt es einen Gedanken, den Du denken könntest? Oder ein Verhalten, welches Du ausführen könntest, um dem Hindernis effektiv beizukommen? Wenn Dir mehrere Dinge einfallen, nimm das vielversprechendste. Halte dies vor Deinem geistigen Auge fest und überleg dann, wann und wo Dein Hindernis das nächste Mal auftauchen könnte. Du kannst auch eine Strategie entwickeln, um ein bestimmtes Hindernis vorzubeugen, nicht nur, um es zu überwinden, wenn es auftaucht. Oder Du notierst Dir, wer Dir auf welche Weise helfen kann, das Hindernis zu überwinden.

Schreibe Dir eine konkrete Handlung oder einen konkreten Gedanken in wenigen Worten auf. Und entwickle daraus Deinen Plan: „Wenn Hindernis X auftaucht (wann und wo), dann werde ich Gedanken oder Verhalten Y anwenden“

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Mit dieser Erläuterung der woop-Technik schließt meine Blog-Reihe ab. Ich möchte Dir noch ein Fazit mitgeben bzw. einen Appell an Dich richten, der Dir verdeutlichen soll, was grundsätzlich wichtig für diese Art der Planung ist: Überspringe keinen der Schritte und gehe erst zum nächsten über, wenn Du den vorherigen zu Deiner Zufriedenheit bearbeitet hast. Auch dann nicht (erst recht nicht), wenn Dir der ein oder andere Schritt Schwierigkeiten bereitet oder es unangenehm ist, sich damit zu beschäftigen.

Wenn Du den Prozess lückenhaft machst, beraubst Du Dich selbst der Möglichkeit, dass Dein nächstes Jahr gut gelingt. Eine Freundin erzählte mir, dass sie bei einem Coach folgenden Spruch gehört hat. „Wer beim Planen scheitert, plant zu Scheitern.“ Da ist was dran, denk mal drüber nach.

In diesem Sinne: Frohes, gelingendes Planen 😉

Mit ideenreichen Grüßen,
Deine Dagmar

Wenn Du Deine Jahresplanung strukturiert und planvoll an einem Tag erledigen möchtest, dann melde Dich für meinen Workshop an. Ich begleite Dich Schritt für Schritt dabei, Deine Vorhaben ganzheitlich, mit Zielen, die Du auch erreichen kannst, zu planen!

P.S.: Hat Dir dieser Artikel gefallen? Dann freue ich mich sehr über eine Weiterempfehlung!

 

Herzlichen Dank für´s teilen! 🙂

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