Dein Leben nach Deinen Vorstellungen zu gestalten ist eine Kunst

Dein Leben nach Deinen Vorstellungen zu gestalten ist eine Kunst – eine Kunst, die auch Du beherrschst und lediglich wieder entdecken und erlernen musst.

Doch vielleicht denkst Du von Dir selbst Du seist in keiner Weise künstlerisch begabt oder besonders kreativ? Vielleicht sogar, dass diese “Schwäche” negative Auswirkungen auf Dein Leben hat?

Dann lies diesen Artikel und befreie Dich von den Erwartungen, die Du denkst erfüllen zu müssen und erfahre, dass “Künstler zu sein” rein gar nichts mit dem Beruf des “Künstlers”, teuer verkauften Bildern oder meisterhaft vorgetragenen Musikstücken zu tun hat.

Meine eigenen Erfahrungen in Sachen Kreativität und künstlerischen Fähigkeiten

Weil ich in der Schule keine besonders guten Noten in den künstlerischen Fächern hatte, dachte ich Jahrzehntelang, ich hätte mit Kunst nichts am Hut und sei überhaupt nicht kreativ. Dass meine fachlichen Interessen eher im naturwissenschaftlichen Bereich lagen, hat dieses Selbstbild weiter gefestigt. Dort kommt es eher auf Zahlen, Daten, Fakten an, die häufig zitierte künstlerische Freiheit liegt da in weiter Ferne.

Als mich mein berufliches Leben dann noch in Richtung Projekt-Management führte, war wohl auch der letzte künstlerische Funke in mir erloschen. Wie schade…

So dachte ich über sehr lange Zeit hinweg ich sei überhaupt nicht kreativ, da ich weder malte, noch musizierte und meine handwerklichen Tätigkeiten aus Jugendjahren eine gefühlte Ewigkeit zurück lagen. Erst in den letzten Jahren ging mir auf, dass das eine sehr traurige Fehleinschätzung war!

Mein künstlerisches Lichtchen begann wieder zu leuchten, als ich begann “Kunst” aus einer anderen Perspektive zu betrachten

Korrigieren konnte ich mein eigenes Selbstbild erst, als ich mich aufmachte beruflich selbstständig zu sein. Zu dieser Zeit beschäftigte ich mich intensiv mit Themen rund um meine persönlichen Stärken, Persönlichkeitsentwicklung und die vielen Formen der Intelligenz und des Könnens.

Ganz allmählich, erst nur sehr schwach, dann immer deutlicher, begann mein künstlerisches Lichtchen in mir wieder aufzuleuchten. Anscheinend war der letzte Funke also doch nicht gelöscht, denn ich stellte, anfänglich sehr erstaunt, dann immer überzeugter fest: Ich bin sehr wohl kreativ, sehr sogar! Nur eben nicht auf eine Art und Weise, wie sie in der Schule gefordert und benotet wurde. Dafür umso mehr, was mein Leben angeht.

Heute sage ich mit dem Brustton der Überzeugung; Ich bin eine Lebens-Künstlerin, ausgefallen kreativ und vielseitig ausgebildet in der Kunst des Lebens.

Gelernt habe ich außerdem: Wir alle sind kreativ! Wir alle sind Künstler, vor allem in Hinblick auf unser Leben. Zumindest die, die sich wenigstens ein bisschen darum kümmern, das eigene Leben zu leben und zu gestalten.

Daher kann ich auch guten Gewissens behaupten:

Dein Leben nach Deinen Vorstellungen zu gestalten ist eine Kunst

Nicht, weil es (im herkömmlichen Sinne) besonders künstlerisch begabten Menschen vorbehalten ist. Sondern weil es gar nicht so einfach ist herauszufinden, wer Du bist und wie Du verwirklichst, was Du wirklich willst.

Es ist eine Kunst, die wir alle beherrschen, die wir lediglich (wieder) erlernen müssen.

Auch ich habe einige Zeit gebraucht, diese Kunst zu erlernen – und lerne jeden Tag fleißig weiter. 🙂

Buchempfehlung: “Der Weg des Künstlers” von Julia Cameron

Endgültig überzeugt war ich, als ich bei meinen Weiterbildungen auf das Buch “Der Weg des Künstlers” von Julia Cameron stieß.

Zwar würde ich Julia Cameron ganz klar als “klassische Künstlerin” einordnen, da sie unter anderem Drehbücher für Film, Fernsehen und Theater schreibt. Auch ihr Buch richtete sich wohl anfänglich vor allem an Menschen aus den bildenden Künsten. Auf der anderen Seite vertritt sie zum Thema “Künstler sein” eine klare Meinung. Nämlich, das …

“.. Künstler sein eine Frage des Bewusstseins ist.“

Julia Cameron

Was Sie in ihrem Buch beschreibt und die Hilfen und Anregungen die sie darin gibt, betreffen daher uns alle. Vorrangig geht es nämlich darum, die Hindernisse beiseite zu räumen, die der Freisetzung der eigenen Kreativität im Weg stehen.

Wohlgemerkt der “Freisetzung”. Was automatisch bedeutet: Kreativität ist in uns allen vorhanden, wir müssen sie nur (wieder) entdecken.

Bevor ich das Buch las, hätte ich mich nicht als Künstlerin gesehen. Mittlerweile weiß ich, dass ich eine bin: Eine Lebens-Künstlerin!

Neugierig geworden durch diese für mich neuen Erkenntnisse begann ich ein bisschen im Netz über Künstler und was sie eigentlich ausmacht zu recherchieren. Dabei bin ich auf zwei wirklich interessante Artikel gestoßen, die meine Einstellung, dass wir im Grunde alle Künstler sind, untermauern.

Wenn ich dabei ausblende, dass die Artikel wohl für die Menschen geschrieben sind, die sich im herkömmlichen Sinne als Künstler verstehen, also Bilder malen oder Musik machen, stelle ich fest, dass unheimlich viel davon, was über eine “typische Künstlernatur” geschrieben wird, auch auf mich und mein Leben zutrifft. Und damit auch sicher auf Dein Leben!

Es lohnt sich allemal beide Artikel ganz zu lesen. Allein schon, um Dich aus einer neuen oder vielleicht sogar ganz anderen Perspektive zu betrachten. Vielleicht ändert sich dadurch ja auch Dein Selbstbild ein bisschen?!

Ich wünsche Dir einen kreativen Blick auf Dein Leben und das, was Du künstlerisch erschaffen möchtest.
Deine Dagmar Ruth


Um Deine Neugier zu wecken, zitiere ich hier ein paar ausgewählte Stellen aus den Artikeln.

Er geht seine eigenen Wege und tut etwas so, wie er es möchte und für richtig hält. Auch wenn es für Außenstehende bisweilen unvernünftig scheint, konzentriert der Künstler seine ganze Energie und Leidenschaft auf das, wofür er brennt.

Jeder Mensch ist auf seine Art anders und einmalig. Deshalb treffen nicht alle Merkmale auf jeden Kreativen in gleichem Umfang zu. Andersherum sind die Eigenschaften nicht nur Künstlern vorbehalten, sondern können genauso auch bei sehr rationalen Menschen zum Tragen kommen.

Künstler und Kreative scheuen nicht davor zurück, Neues auszuprobieren und andere Wege zu gehen. Oft haben sie sich nämlich einen kindlichen Blick auf die Welt bewahrt. Sie sind offen, neugierig und lernbereit.

Eine weitere Eigenschaft, die Kreative ausmacht, ist, dass sie das tun, was sie gerne tun möchten. Ob es der Norm entspricht, vernünftig scheint oder bei anderen nur ein verständnisloses Kopfschütteln auslöst, ist ihnen nicht wichtig. Die Überzeugung von oder für etwas wiegt für sie schwerer als das Rationale.

Von Künstlern können wir uns abschauen, dass es nicht nur darum geht, es immer allen anderen Recht zu machen, sondern auch und zunächst sich selbst.

Um eine Idee, einen Wunsch oder ein Ziel umzusetzen, ist es manchmal notwendig, ein gewisses Risiko einzugehen. Künstler und Kreative zeichnet aus, dass sie mutig genug sind, Dinge zu probieren.

Manchmal ist es einfach notwendig, Neues zu wagen. Auch wenn es dafür Mut braucht und ein gewisses Risiko enthalten ist.

Menschen, die künstlerisch und kreativ arbeiten, hinterfragen immer wieder ihr bisheriges Schaffen. Sie geben sich nicht mit dem zufrieden, was sie erreicht haben, sondern prüfen selbstkritisch, was sie noch, anders oder besser machen können.

Denn nur so lässt sich korrigieren, wenn jemand doch einmal falsch abgebogen ist. Außerdem schafft ein selbstkritisches Hinterfragen die Grundlage dafür, sich weiterzuentwickeln.

Echte Künstler nehmen sich trotz des Alltagsstresses immer wieder Zeit, ihre kindliche Seite auszuleben, intuitiv zu sein, zu entdecken. Dafür muss man nicht quer durch die ganze Welt reisen. Die besten Geschichten und Ideen findet man meistens vor der Tür.

Künstler umgeben sich mit Menschen, die nicht nur eine positive Einstellung haben, sondern einen selbst positiv bestärken, die ihre Ideen ernst nehmen, sie nicht als „Hirngespinste“ abtun.

Echte Künstler lernen von anderen Künstlern.

Noch vor allem anderen entwickeln sich Künstler persönlich weiter. Das heißt auch, dass sie ein Privatleben haben dürfen.

Echte Künstler erkennen konstruktive Kritik und setzen sich mit ihr auseinander

Echte Künstler konzentrieren sich auf die Schaffung des Werkes, nicht auf ihre Person. Sie benötigen keine Bühne um ein Künstler zu sein.

Echte Künstler kennen ihre Grenzen.

Künstler wissen, dass sie immer zu viele Ideen haben, die sie nur leider meistens nicht alle gleichzeitig bedienen können. Darum finden sie einen Weg, um die Ideen Stück für Stück fließen zu lassen, setzen Prioritäten, sind aber auch ständig auf der Suche nach einem übersichtlichen System, auf das sie zurückgreifen können.

Echte Künstler akzeptieren, dass die Angst zum Leben dazugehört, aber sie schaffen es, diese Gefühle in die richtigen Bahnen zu lenken, in ihre Erfindungskraft.

Echte Künstler sagen Nein zu Projekten. Das hat nichts mit Arroganz zu tun, sondern mit Urteilskraft und Unterscheidungsvermögen. Wenn der Bauch sagt „Finger weg“, dann zeugt es von Respekt den eigenen Begabungen und auch der eigenen Person gegenüber, sich in dieser Situation Priorität zu geben.

Künstler zu sein, heißt mehr als nur auf der Bühne zu stehen, es ist eine Frage des Bewusstseins und eine Einstellung. In erster Linie heißt es, sich zu lieben, seinen Fähigkeiten zu vertrauen und Ja zu sagen – zu sich selbst!

Das bedeutet, nicht nur neugierig zu bleiben auf die Welt und das Kind in uns, sondern auch, sich als Mensch ständig weiterzuentwickeln, sich zu reflektieren und damit am Ende eine gesunde Basis zu schaffen auf den Bühnen dieser Welt zu bestehen.

Echte Künstler findet man nicht zwangsläufig im Rampenlicht! Man erkennt sie häufig erst auf den zweiten Blick!


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