Wie Du Deine Business-Jahresplanung machst, auch wenn Du denkst, dass Planen nicht zu Deinen Stärken gehört.

Wie Du Deine Business-Jahresplanung machst, auch wenn Du denkst, dass Planen nicht zu Deinen Stärken gehört.Du denkst: Planen ist nicht so Deine Stärke. Dennoch möchtest Du einfach mal wissen, wie Du sinnvoll ein Jahr im Voraus planen kannst!?

Die gute Nachricht: Jeder kann planen (lernen). Die eventuell nicht ganz so gute: Alles eine Sache der Übung 😉

Nee, jetzt mal im Ernst. Ich weiß, dass viele Menschen sich mit dem Vorausplanen ihrer Aktivitäten nicht ganz so leicht tun. Erst recht, wenn es dafür so gut wie keine Rahmenbedingungen oder hilfreiche „Leitplanken“ gibt. Also, wenn die Planung völlig frei gemacht werden muss von der Entscheidung, was überhaupt gemacht werden soll, bis hin zum wie und wann.

Deine Aktivitäten zu planen gehört zu einer Selbstständigkeit dazu – auch wenn´s nicht einfach ist

In einer (Einzel-)Selbstständigkeit sehen wir uns immer wieder mit der Aufgabe der Planung konfrontiert. Keiner sagt uns so recht, was bis wann und wie zu tun ist – vorausgesetzt unsere Kunden sitzen uns nicht permanent mit Ansprüchen und Forderungen im Nacken. Das ist in meinen Augen die große Freiheit, die wir in diesem Job haben und das, was eine Selbstständigkeit so spannend macht.

Diese komplette Selbstbestimmtheit bzw. –Verantwortung kann aber auch ganz schön belastend sein, denn es verlangt permanente Entscheidungen und ein aktives ins TUN kommen. Was Du wann machst und wie liegt also ganz allein bei Dir. Und das zu entscheiden ist nicht immer einfach, gerade wenn Du noch nicht viel Übung darin hast.

Diese Blog-Serie führt Dich Schritt für Schritt durch die wichtigsten Aufgaben und Themen

Aus diesem Grund habe ich diese ausführliche Blog-Serie geschrieben, die Dich Schritt für Schritt durch die aus meiner Sicht wichtigsten Aufgaben und Themen führt, die Du für eine gelingende Jahresplanung beachten solltest. An wichtigen Stellen ergänze ich das durch Hintergrundwissen, das Dir helfen wird alles noch besser zu verstehen und in einem Gesamtzusammenhang zu sehen.

Du kommst damit zu fundierten Erkenntnissen und steigerst Deine Sicherheit in bezug auf das was Du tun und was Du eher nicht tun solltest.

Planung ist allerding ein Prozess. Ein Prozess in dem Sinn, dass Du Schritt nach Schritt gehst und Dich auch immer wieder darin übst, diese Schritte zu bestimmten Zeiten zu wiederholen und sie damit einzuüben. Am Anfang wird es daher vermutlich gefühlt ein recht großer Aufwand für Dich sein. Mit jeder Wiederholung – ich empfehle tatsächlich das vierteljährlich zu machen – wird es allerdings leichter, besser, einfacher, schneller und sicherer gehen.

Die Blog-Serie wird Dich durch folgende Schritte führen:

# Schritt 1: Planung sehen als das was es ist – etwas, was man nicht mal eben so aus dem Ärmel schüttelt

Wie oben beschrieben sehe ich das Vorhaben eine gelingende Planung zu erstellen nicht als etwas, was jeder sofort kann, ganz einfach geht oder für das es eine „Pille“ gibt, mit der man das eben mal schnell erlernen kann. Ich denke jeder kann es, es muss nur gelernt sein.

Daher sehe ich den ersten Schritt, den es auf dem Weg zu einer gelingenden Planung zu gehen gilt darin, diese Schwierigkeit überhaupt erst mal als eine solche anzuerkennen. Eine komplett freie Planung hinzubekommen ist nämlich gar nicht so einfach, das geht eben nicht mal schnell nach dem „Planen-leicht-gemacht-ABC“. Es gehört Vorbereitung, ein bisschen Knowhow und Übung dazu. Und es nimmt auch immer eine gewisse Zeit in Anspruch.

Mach Dich also frei von dem eigenen Anspruch, das direkt beim ersten Mal perfekt hinbekommen zu müssen und vergiss all die schön-tönenden easy-peasy-Versprechungen, die suggerieren, das „ginge im Schlaf“. Nicht umsonst gibt es ganze Studienfächer an Universitäten, die sich mit dem Thema Projektmanagement beschäftigen.

Indem Du das anerkennst und akzeptierst, machst Du Dir Dein Leben viel leichter, denn die nagenden Selbstzweifel und vielleicht auch Selbstvorwürfe werden geringer.

Wenn Du ähnlich veranlagt bist wie ich, dann gibt es in Deinem Kopf solche Gedanken wie „Geht nicht, gibt’s nicht“. Und die können Dir das Leben enorm schwer machen.

Nicht, weil es nicht doch geht, das tut es meistens. 😉 Aber wenn Du so denkst, dann hat das Ganze eine enorm starke Eingrenzung, eine große Belastung, ja sogar Schwere, denn es muss ja unbedingt… Und wenn Du dann an den Punkt kommst, dass es eventuell nicht geht und Du etwas nicht hin bekommst, dann kommen erschwerend noch die Selbstzweifel und –Vorwürfe hinzu.

Also: Der erste Schritt zu einer gelungen Planung ist gemacht, wenn Du für Dich akzeptierst, dass Du das nicht mal eben so aus dem Ärmel schütteln musst.

# Schritt 2: Erfühle Deine Vision – Wo soll es für Dich hin gehen?

Nachdem Du also die psychologischen (man könnte vielleicht auch sagen seelischen) Vorbereitungen getroffen hast, kann es losgehen mit dem Planen.

Und da wartet die nächste Falle, in die man leicht tappen kann. Planen hat vom Bild her immer so was von „mit spitzem Bleistift ein leeres Papier vollschreiben oder ellenlange Tabellen ausfüllen“… Sehr detailliert und ausführlich soll dann da z.B. stehen: „In der dritten Woche im Mai mache ich XY“. Tatsächlich ist es so, dass das später auch der Fall sein wird (wenn auch in meinen Augen weit weniger tröge, wie das gerne mal rüber kommt).

Zuvor (!) gibt es aber einen wichtigen Schritt zu tun, der oft vergessen wird.

Schritt 2 einer gelungenen Jahresplanung ist, Dir Deine Vision vor Augen zu holen. In meinem Artikel „Alle reden über´s Planen! Was, wenn ich keinen Plan habe?“ habe ich schon mal ausführlich darüber geschrieben und dass Du Deine Business-Planung mit Reisevorbereitungen vergleichen kannst.

Mit Vision meine ich Antworten auf Fragen wie diese:

  • Wo soll es denn überhaupt in den nächsten Jahren für Dich hin gehen?
  • Welchen Weg willst Du einschlagen?
  • Was soll sich verändern?
  • Wie sieht Dein Leben in 9 Jahren aus?

Entwerfe ein facettenreiches und begeisterndes Zukunftsbild und fühle Dich hinein

Dir dieses Szenario auszumalen hat weniger mit strategischer Kopfarbeit zu tun, denn viel mehr mit wünschen und träumen, vielleicht sogar mit phantasieren, denn es soll so richtig schön und erstrebenswert sein, um Dich auch entsprechend zu motivieren.

Daher kann es hilfreich sein, Deine Vorstellung nicht nur aufzuschreiben, sondern sie auch z.B. in einer Bilder-Collage zu visualisieren. Denn hier geht es vor allem um das Hinein-Versetzen, das Ein-Fühlen, mehr um Herz und Bauch und weniger um den Kopf.

Also: Schritt 2 ist, so richtig in Deinen Phantasien Deiner Zukunft zu schwelgen, am besten in allen Lebensbereichen, nicht nur in dem, was direkt Dein Business betrifft.

Diesen Schritt solltest Du meiner Meinung nach unbedingt an einem schönen Wohlfühlort machen, an dem Du abschalten und entspannen kannst. Aufschreiben bitte unbedingt mit der Hand, z.B. in ein schönes Notizbuch. Nimm Dir also als erstes in den nächsten Tagen genau dafür Zeit.

Und dann geht es mit Schritt 3 „Blicke zurück und mache Inventur – Wo stehst Du aktuell?“ und Schritt 4 „Beschreibe Dein unternehmerisches Zukunftsbild – was soll sich im nächsten Jahr verändern?“ in der Blog-Serie weiter.

Mit ideenreichen Grüßen,
Deine Dagmar

Wenn Du Deine Jahresplanung strukturiert und planvoll an einem Tag erledigen möchtest, dann melde Dich für meinen Workshop an. Ich begleite Dich Schritt für Schritt dabei, Deine Vorhaben ganzheitlich, mit Zielen, die Du auch erreichen kannst, zu planen!

P.S.: Hat Dir dieser Artikel gefallen? Dann freue ich mich sehr über eine Weiterempfehlung!

 

Herzlichen Dank für´s teilen! 🙂

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