Ein Schritt zurück, um 3 nach vorne zu gehen – mein Umstieg auf online

Ein Schritt zurück, um 3 nach vorne zu gehen – mein Umstieg auf onlineDieser Artikel ist mein Beitrag zur Blogparade 2017/2018 von Marit Alke: Was war – was bleibt – was kommt?

Ich gebe hier einen knappen Rückblick auf mein Jahr 2017 und einen Ausblick auf 2018.
Und verbinde das mit meinen learnings in Form von 7 Tipps für Dich.

2017 war ein Jahr des Umbruchs für mich. Ich habe Anfang des Jahres von offline ganz auf online umgestellt.

Ich hatte das schon länger vorbereitet, es war also kein totaler Umbruch, dennoch war es ein deutlicher Einschnitt. Mir war bewusst, dass manche Kunden den Weg nicht mitgehen werden. Das hatte ich eingeplant. Daher war es ok für mich, dass es dann auch so kam.

Auf der anderen Seite hat mir diese Veränderung ermöglicht, endlich meinen lang und innig ersehnten Hobby-Traum wahr zu machen: Ich habe begonnen segeln zu lernen 😀

Bewusst in die Zukunft investiert – finanziell und energetisch.

Ich habe sowohl einiges an Geld als auch viel an Zeit und Energie in meine unternehmerische Zukunft investiert, denn ich wollte meinem Ziel, ein reines Online-Business zu haben, unbedingt näher kommen. Das ist einfach für mich die passende Variante meiner Selbstständigkeit.

Meine Tipps an Dich:

1) Mach Dir ständig Gedanken darum, wie Du selbstständig oder unternehmerisch aktiv sein willst.

Wie willst Du Dein Leben gestalten? In welche Richtung soll es gehen? Was sind Deine Stärken, was willst Du eher nicht? Welchem Lebensstil willst Du damit näher kommen. Die Möglichkeiten, Deine Selbstständigkeit nach Deinen Vorstellungen zu gestalten, sind vielfältig

2) Unternehmerisch zu leben bedeutet immer in die Zukunft zu investieren.

1:1-Denke im Sinne von „wenn ich dieses und jenes jetzt tue, dann zahlt sich das sofort und direkt aus“ funktioniert nicht.

Unternehmerisches Denken geht anders!
Rechne immer damit, dass das was Du tust, eine Investition in Deine Zukunft ist. Und zwar für die nächsten 1 bis 3 Jahre. Vielleicht zahlt sich auch mal etwas kurzfristiger aus, innerhalb des nächsten halben Jahres. Unternehmerisch gedacht kommt es aber darauf an, dass sich Deine Anstrengungen mittel bis langfristig auszahlen.

Durststrecken gehören dazu – mal stärker, mal schwächer

Es lohnt sich immer dran zu bleiben! Das setzt im Grunde die Denke aus Tipp 2) fort.

Auch für mich war dieses Jahr alles andere als einfach. Neue Dinge auszuprobieren war sehr herausfordernd, denn es ist auch einiges schief gegangen oder hat einfach nicht so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe. Ja, ich gebe zu, das hat auch mich Mitte des Jahres in eine Krise geführt. Und es war schwer damit umzugehen und weiterzumachen.

Durchzuhalten, wenn die Einnahmen weniger werden und nicht kopflos zu agieren, sondern einen stetigen Plan zu verfolgen, das erfordert  Kraft, Mut und Zutrauen in die eigene Idee und das eigene Können.

Das ist etwas, was die wenigsten von uns in die Wiege gelegt bekommen. Du kannst Dich aber dahingehend trainieren.

3) Eine klare Vision zu haben, wo Du hin willst, ist Dein Antriebsmotor.

Verstärkt durch meine eigenen Erfahrungen in diesem Jahr kann ich noch stärker als zuvor dafür plädieren: Entwickle eine kraftvolle Vision dessen, wo Dein Leben – Dein privates wie Dein berufliches – hingehen soll.

Damit Du etwas hast, was Dich immer wieder durchhalten lässt. Was Dir hilft Krisen und Rückschläge durchzuhalten und zu verkraften. Arbeite kontinuierlich daran, diese Vision zu entwickeln und immer weiter zu verfeinern.

4) Such bewusst den Austausch und die Hilfe anderer

Fehler sind dazu da, um daraus zu lernen! Musst Du deshalb jeden Fehler selbst machen?! Nein, ganz sicher nicht! Und das wäre auch nicht schlau!

Am meisten lernst Du von denen, die das bereits erreicht haben, was Du erreichen willst. Und diesen Austausch und diese Hilfe solltest Du gezielt suchen. Und ja: auch dann, wenn es Dich Geld kostet! Nicht kann Dir so weiterhelfen und Dich so voranbringen, wie von Erfahrenen zu lernen.

Und in Zeiten der Verunsicherung sind dieser Austausch und diese Hilfe unbezahlbar! Denn sie lassen Dich dran bleiben!

Ohne Planung und konkrete Ziele geht es nicht

Meinen Umstieg auf ein Online-Business habe ich geplant und vorbereitet. Und ich habe mir dafür konkrete Ziele gesteckt.

Das ging nicht erst Ende letzten Jahres los, sondern schon viel früher. Im Grunde war mein Ziel, ein Online-Business zu haben, schon vor Jahren klar, als ich noch als Angestellte mein Geld verdienen musste. Ich habe also einige Jahre daraufhin gearbeitet.

Das heißt. Meine Strategie, meine Pläne und meine Ziele habe ich über längere Zeit hin entwickelt, damit ich sie 2017 umsetzen konnte. Das war alles längerfristig angedacht.

Nicht erst seit diesem Jahr ist meine Meinung zum Thema „planen“ daher ganz eindeutig und klar: Ohne funktioniert Dein Business nicht!

Das sage ich nicht nur, weil ich es persönlich liebe Pläne zu machen und weil ich vom Typ her auch jemand bin, der gerne vorausplant und eher weniger (bis gar nicht 😉 ) spontan ist.

Selbst, wenn Du Dich eher zu den unstrukturierten, leicht chaotischen Menschen zählst: Tu´ Dir selbst den Gefallen und plane und strukturiere Dein unternehmerisches Leben. Du machst Dir damit die Dinge soooo viel einfacher.

5) Reserviere Dir regelmäßig Zeit, um Dein Business kurz-, mittel- und langfristig zu planen

Für mich das A-und-O einer gelingenden Selbstständigkeit: regelmäßige kreativ-Zeiten, in denen Du reflektierst, analysierst, neu durchdenkst und Deine Vorhaben gezielt entwickelst.

Darüber könnte ich sehr viel schrieben, was den Rahmen dieses Artikels deutlich sprengen würde. Warum ich an dieser Stelle einfach nur auf meine kostenlose Strategie-Reihe verweise. Du findest Dort Blogartikel und weitere hilfreiche Anregungen und Tools.

6) Mach Dir klar: Die wenigsten Dinge klappen auf Anhieb

Du hast bestimmt schon viel darüber gehört oder gelesen, wie Du Dir am besten Ziele setzt und diese dann auch erreichst. Erst recht jetzt rund um die Jahreswende, die scheinbar kein anderes Thema kennt als „gute Vorsätze“.

Vor allem die technischen Tipps dazu sind ja mannigfaltig im Netz abrufbar. Das hat meiner Meinung nach den guten Grund, dass es einfach total wichtig ist, genau zu wissen, was Du tun willst und auch wie und wann.

Ich werde diese Tipps hier nicht noch mal aufgreifen, möchte Dir aber etwas für Dein Mindset diesbezüglich mit auf den Weg geben.

Mach Dir von Anfang an klar: Wenn es nicht gleich funktioniert, dann probiere es nochmal!

Die meisten Menschen brauchen bis zu 6 Anläufe und Versuche, bis sie ihre gesteckten Ziele erreicht haben. Wissenschaftliche Untersuchungen haben das immer wieder belegt.

In den seltensten Fällen klappen die Dinge auf Anhieb. Und so ist es auch mit Deinem Business und den Zielen, die Du dir steckst. Das Blödeste was Du machen kannst ist, nach ein paar Versuchen die Flinte ins Korn zu werfen…

Meinen eigenen Weg gefunden

Ich habe im Dezember eine 2-jährige und für mich unglaublich wichtige und gewinnbringende Ausbildung abgeschlossen, die den schwer zu verstehenden Namen Logotherapie und Existenzanalyse hatte. (Es handelt sich dabei um die Sinn-orientierte Tiefenpsychologie des großen Wiener Psychologen Viktor Frankl (mehr dazu: einfach mal „Logotherapie“ und „Viktor Frankl“ googlen)

Diese Ausbildung hat mein Leben in privater wie in beruflicher Sicht unglaublich beeinflusst und wird es auch zukünftig maßgeblich prägen. Es geht darum, wie es gelingt ein wert-orientiertes und sinnerfülltes Leben zu gestalten. Meiner Meinung nach unabdingbare Voraussetzungen dafür, dass ein Solo-Business gelingen kann.

Das Wissen aus dieser Ausbildung werde ich noch stärker in meine Arbeit einfließen lassen, als ich es eh schon tue. Und damit habe ich den für mich stimmigen Weg gefunden, meine Positionierung als Business-Beraterin zu schärfen.

7) Gestalte Dein Business passend zu Dir!

Mein letzter Tipp ist daher kurz und knapp: Besinn Dich in allem was Du tust und bei jedem Vorschlag, den Du erhältst, immer auf Dich!

Was ist stimmig für mich? Was fühlt sich für mich gut und richtig an? Was will ich wirklich? Wie kann ich die wichtigen Dinge, die ich in meinem Business zu tun habe, immer so tun, dass sie mir möglichst leicht und mit viel Spaß von der Hand gehen? Was kann ich ändern? Was kann ich weglassen?

Ausblick auf 2018

Online-Business: ja! Aber nicht nur in Form von online-Kursen.

Ich möchte in diesem Jahr erneut weitere Schritte vorankommen, indem ich meine Weiterentwicklung zur Business-Mentorin auch in meinem Angebot umsetze.

Und indem ich mich zur Solopreneurin mit einem eigenen Onlinekurs wandle.

In den letzten Jahren habe ich genug Erfahrungen gesammelt, um mein 1:1-Angebot auf ein neu durchdachtes Mentoring-Konzept umzustellen. Die Arbeit mit meinen Kunden hat mir gezeigt: Ideen zu entwickeln darf nicht davon getrennt werden, auch etwas dafür zu tun, sie umzusetzen. Daher ja auch IDEEN-MANAGEMENT.

Es ist ein bisschen wie in der deutschen Grammatik: „Trenne nicht das „s“ vom „t“, denn das tut den beiden weh.“

In den letzten Jahren habe ich meine Angebote zur Ideen-Entwicklung und zur Ideen-Umsetzung getrennt angeboten. Weil ich dachte, das wäre so für meine Kunden schlüssiger. Die Erfahrung zeigt mir jetzt: Dem ist nicht so und daher wird es nur noch ein Angebot geben, das beides miteinander verzahnt.

Die zweite große Neuerung 2018 wird sein: Ich werde meinen ersten eigenen Online-Kurs an den Start bringen. Voraussichtlich im April 2018 wird mein erstes betreutes online-Gruppen-Programm starten.

Ich bin schon sehr gespannt darauf und freue mich sehr auf diese Herausforderung.

Welches ist Deine große Herausforderung für 2018?

Wenn Du möchtest, dann teile uns Deine Gedanken gerne hier in der Kommentar-Funktion unter dem Artikel mit.

Mit ideenreichen Grüßen,
Deine Dagmar

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